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1

Samstag, 21. Juli 2012, 15:20

Bäume selbst gemacht aus Fette Henne

Hallo,

ich weiß nicht mehr genau wer von Euch mir den Tipp gegeben hat, aber einer hat immer Schuld, normalerweise immer ich.

Also es geht um die Fette Henne die ich im Garten habe und die ich mir nun schon x-mal angesehen habe und für einen Baum als sehr gut empfinde.

Nur wie bearbeite ich die Fette Henne?

Sie muss ja bestimmt getrocknet werden?

Den "Stamm" muss man bestimmt mit Draht fixieren, damit er nicht zusammen fällt, oder?

Wäre lieb, wenn mir jemand das bitte nochmal genau erklären würde.
Liebe Grüße

Hase


Willst Du die Sonne erreichen,
reicht es nicht aus, impulsiv in die Höhe zu springen! ;)
(*Sir Peter Ustinov)

2

Samstag, 21. Juli 2012, 16:03

Huhu Hase,

leider kann ich Dir bei der fetten Henne nicht weiter helfen.

Ich selber mache die Bäume so ähnlich wie es Ferdi hier schon beschrieben hat.

Herstellung einer Eiche
Herstellung einer Birke

Material verwende ich das selbe. Vielleicht hilft Dir ja das Eine oder Andere weiter.

Georg
Grüße aus Tirol

......zurück zum Ursprung........

Hogos Mobawelt . .

3

Samstag, 21. Juli 2012, 16:11

HH (Hallo Hase),

der Harald hat hier mal was drüber geschrieben.
Vielleicht hilft´s.


lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

4

Samstag, 21. Juli 2012, 18:04

Hallo Ihr beiden,

vielen Dank, genau das hatte ich gesucht.

Die Eiche habe ich zwar schon mal von Ferdi bekommen, aber meine Lesezeichen in ff sind ein wenig durcheinander geraten, weil Ihr mich immer mit so vielen Links versorgt.

Irgendwie muss ich mir die jetzt mal alle logisch themenmäßig sortieren. :| Schwierig nur weil viele mehrere Themen abdecken.

Vieles davon habe ich bereits ausgedruckt und abgeheftet.

Nochmals Danke, bin heute ein wenig zerstreut und finde nicht mal den Sender auf meinem TV den ich ansehen wollte. :(
Liebe Grüße

Hase


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(*Sir Peter Ustinov)

5

Dienstag, 24. Juli 2012, 15:45

Ich ernte die Fette Henne meist im Februar- April, da ist sie schon sehr trocken.
Andere Unkräuter kann man auch nehmen und ab Mitte September anfangen zu ernten

Dann wird sie sortiert, frisiert und bei mir in braun gefärbten Leim getaucht und beflockt. Bei Bedarf wird er Stamm mit verdünnten Baumarktacryl aus der Kartusche bestrichen.
Meine private HP ist unter http://www.ptlbahn.de zu finden
Meine Ätzverbrechen können unter http://www.ptlbahn-shop.de/ptlshop.php besichtigt und erworben werden.

7

Dienstag, 24. Juli 2012, 23:22

Nabend,

@PTL Danke für den Hinweis der Erntezeit, ich war gedanklich schon jetzt dabei alles zu ab zu ernten.

@Ferdi Prima, den hab ich gesucht, irgendwie hatte ich den Link von Dir verschlunzt.
Liebe Grüße

Hase


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(*Sir Peter Ustinov)

8

Sonntag, 28. Oktober 2012, 17:38

Hallo
hier wird von Fette Henne zur herstellung von Bäumen gesprochen.Meines erachtens kenn ich Fette Henne als Speisepilz der aussieht wie ein Schwamm.So wie auf den Bildern kenn ich Fette Henne nicht.Oder gibt es in jeder Region ein anderes Aussehen für Fette Henne.Etwas verwirrt.
Gruß Detlef

9

Sonntag, 28. Oktober 2012, 18:04

Servus Detlef,
wenn du in diesem Fred den Beitrag # 3 anschaust, findest du dort auch den Hinweis auf die Verarbeitung ;) .
Dazu habe ich auch noch folgendes gegoogelt:

Zitat


Die Fette Henne (Sedum spectabile, syn. Hylotelephium spectabile), auch Hohe Fetthenne oder Prachtfetthenne genannt, stammt aus China und Korea.

Sie ist nicht nur eine anspruchslose Staude, die als wertvoller Spätblüher und Herbstblüher den Garten im Spätsommer und Herbst verschönert, sondern auch eine sehr haltbare Schnittblume. Besonders praktisch:

Anschließend kann man die Stängel wieder im Garten auspflanzen, weil sie im Wasser meist Wurzeln und sogar Triebe bilden.

Der von dir genannte Pilz ist eher auch als Krause Glucke bekannt. Nur kann man den schwerlich im MoBa - Bereich einsetzen ...

Sei versichert, wir sprechen hier nicht vom Speisepilz ;) .

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

König Laurin

unregistriert

10

Freitag, 25. Januar 2013, 13:00

fette Henne

Hallo Häschen,

also nix leichter als das. Man ernte im Spätherbst die Doldenblüten und hänge sie zum Trocknen (kopf nach unten) auf. Amesten in ein em luftigen, trocknenen Schuppen. Nach etwa 2 Monaten kannst Du die Dinger abnehmen.

Was Du nun brauchst, sind eine Dose Sprühkleber, grüne Foliage oder, noch besser, feine Flockage, eine Klarsichtbox ohne Löcher (übrig aus dem Gemüse oder Fleischkauf im Supermarkt) etwas Moltofill, verschiedene Abtönfarben und einen Trockenen Platz im Freien.

Die einzelnen Blütenstengel nimmt man und klopft sie ganz vorsichtig aus, damit die Samenkörner abfallen. Nun Nimmt man ein Stück Brett, oder Leiste, bohr da im Abstand von 7 cm mit einem 5 mm Bohrer etwa 1 cm tiefe Löcher hinein. Jetzt kann man sich mit Moltofill und brauner Abtönfarbe eine etwas dünnere Pmpe anrühren, welche man mit einem Pinsel auf die Dolde von unten her aufträgt. Die vollgeschmierten Dolden steckst Du jetzt in die Löcher der Leiste oder des Brettes zum Trocknen. Nicht auf die Blüten selbst!

Am nächsten Tag kannst Du nun die vorbereiteten Dolden auf der Oberseite der Blüte und auch von unten an die Blüte mit Sprühkleber einsprühen. Vorher solltest Du in die Klarsichtbox feinste, grüne Flockage (Deiner Farbwahl, jedoch passt ein sehr dunkles Grün am besten) eingefüllt haben. Die eingesprühten Dolden jetzt über die Box halten und mit der anderen Hand die Flockage aufstreuen. Auch von unten bitte, besonders am Blütenrand. Nun klopf die zuviel aufgestreute Flockage vorsichtig in die Box zurück, evtl. siehst Du jetzt noch Stellen, wo du etwas nacharbeiten mußt (vorsichtig die Stelle einsprühen und nochmal bestreuen), danach den fertigen Baum wieder in die Lochleiste zum trocknen. Fertig! Da haste dann die schönsten Pinien. Anbei mal ein oder zwei Bilder von meinen Ergebnissen.

Viel Vergnügen



Laurin
»König Laurin« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCN5770.JPG
  • DSCN5764-3.JPG
  • DSCN5772.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »König Laurin« (26. Januar 2013, 07:23)