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[N] Hausumbau

1

Freitag, 24. August 2012, 18:22

Hausumbau

Hallo zusammen,

nachdem die Renovierung abgeschlossen ist und es noch weitere von diesen Häuschen gibt, wage ich mich mal an einen Umbau. Ok, es wäre sicher einfacher das Häuschen in die Tonne zu treten und sich nen vernünftigen Bausatz zu kaufen oder man baut sich sowas von Grund auf neu, siehe preuß. Toilettenhäuschen. Naja und da ich manchmal bissi rumspinne, mache ich es nicht so, sondern bau das Teil um. Macht man ja bei den großen Häusern auch. *ggg*
Jetzt aber genug gelabert...

Also so sieht dieses Häuschen aus:







Wuuuuunderschöne Fabkombi oder??? hihihi...

Aber da werd ich schon Abhilfe schaffen.....

2

Freitag, 24. August 2012, 18:38

8o

Hallo werner,


das ist ja mal richtig schön....





... dass du das Häuschen aufhübschen wirst.


Zu mindest zeigt ja das Dach schon ein klein wenig Alterungsspuren :whistling:



Grüße aus dem Möhnetal,
Dirk

(der gespannt ist, was daraus wird)

3

Freitag, 24. August 2012, 19:05

... und es geht schon wieder los...

Ich habe hin und her überlegt, was ich machen könnte. Da ist mir eingefallen, daß ich ein anderes Dach draufmachen könnte und nach einer etwas unruhigen Nacht, bin ich dann noch auf die Idee gekommen, diese komische Bretterverschalung am Giebel zu entfernen (die Bretter wären real ca. 48cm breit) und durch eine andere, passende, Verschalung aus evergreen-profilen zu ersetzen. Also wird zuerst das Dach abgedeckt.

Ich habe die Klebestellen auf den Giebelseiten mit einem scharfen Messer angeritzt



Hier ist die eine Seite des Dachs schon entfernt. Ich hatte die Klebenaht von unten durch den Boden angeritzt. Als nächstes die Längsseite vom Dachüberstand her ebenfalls angeritzt.



Mit vorsichtigem hebeln und drücken läßt sich dann das Dach entfernen.



Nun ist das Dach komplett entfernt.




gleich gehts weiter...

4

Freitag, 24. August 2012, 19:21

der nächste Schritt...

Als nächstes wir dann diese Bretterverschalung entfernt. Auch hier kommt wieder ein Cutter zum Einsatz.



Jetzt sind auf beiden Seiten die Bretter entfernt. Da ganz ging nicht rückstandslos, weil es da jemand gut mit dem Kleber gemeint hat.



Ich weiß auch nicht wie, aber plötzlich kam mir in den Sinn, daß man ja auch die Dachneigung etwas verändern könnte. Gedacht getan...

Zuerst hab ich mir vom Giebel abwärts in 6mm einen Punkt angezeichnet. Mit einer scharfen Bastelsäge (ich glaub die ist von Martor) habe ich dann vom unteren Ende des Giebels zu diesem Punkt hin den Giebel abgesägt, so daß die Dachneigung flacher wurde.



Die kleinen Dreiecke sind die Abschnitte vom Giebel.







So und jetzt geh ich mal Dachplatten suchen... Irgendwo müßten noch Biberschwanzdachplatten sein... Ich liebe meine heilige Ordnung...




Grüßle

Werner
»werner_d« hat folgendes Bild angehängt:
  • 000_0053_1280x1024.jpg

5

Montag, 27. August 2012, 11:52

Hallo zusammen,

ich war ja bekanntermaßen paar Tage in der Schweiz zum Eisenbahnfahren. Jetzt gehts aber weiter mit dem Häuschen. Ich habe meine Dachplatten gefunden, sie waren -oh welch wunder- wirklich da wo ich sie vermutet hatte.

Ich habe diese hier:



und so sehen die von vorne aus...



Mit einer Proxxon Tischkreissäge habe ich mir die passenden Dachteile abgeschnitten und dadurch, daß ich das Sägeblatt schräg gestellt habe, auch gleich angefast.



Man sollte dabei aber darauf achten, daß die Reihung der Ziegel glaubwürdig ist, also nicht das Dach mit nem halben Ziegel anfangen und/oder aufhören lassen. Oki, es kann ein wenig Verschnitt geben. So meine ich das:



Dann habe ich das Dach probehalber mit hin-und-weg Kleber aufgeklebt, um zu sehen ob es paßt. Leider vergessen davon Bilder zu machen.
Ich werde aber zu diesem "Bau-"Thread noch einen "Diskussions-, Frage- Antwort-, Ideen- und Kritik-"Thread aufmachen (ein Versuch), weil ich gerne andere Meinungen zu ein paar Ideen hören bzw. lesen möchte. In diesem Threads ist aber dann das Dach zu sehen.



Gruß

Werner

6

Dienstag, 28. August 2012, 11:55

Wieder mal hallo...

Nachdem ich bei der Hausrenovierung so Probleme mit der ursprünglichen Farbe der Fensterläden hatte, habe ich mich diesmal entschlossen, die Farbe vor der Lackierung zu entfernen. Ein für mich erprobtes Mittel ist DLE-90 von Lux. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, sei es Loks, Wagen oä. Dieses Mittel greift den Kunststoff nicht an.



Zum entfernen der Farbe nehme ich einen abgeschnittenen billigen Borstenpinsel (unten im Bild), zum Aufbringen vom DLE-90 einen einfachen billigen Borstenpinsel (oben). Ein wenig von dem Mittel habe ich in das wohl schon bekannte Marmeladenschälchen gegeben.



Ich habe DLE-90 aufgetragen und eine ganze Weile einwirken lassen. Anschließend wird mit dem abgeschnittenen Pinsel die Farbe entfernt.



Die Farbe war recht hartnäckig und so mußte ich die Prozedur einstreichen-einwirken-abkratzen einige Male durchführen. Am Ende sah es dann so aus.





Die letzte Farbreste habe ich zum Schluß noch mit einem Glasfaser-Radierer entfernt...




Gruß

Werner

7

Dienstag, 28. August 2012, 14:51

Wie sagte schon Heinz Erhardt:

"Das Reh springt hoch, das Reh springt weit. Warum auch nicht - es hat ja Zeit!"

Ich bin zwar kein Reh und mit dem Springen tu ich mir auch schwer, aber Zeit habe ich *ggg*, da ich noch Urlaub habe... Also habe ich dem Häuschen schon mal die Brettergiebel verpaßt. Mit einem scharfen Cutter wurden die Giebeldreiecke aus den Evergreenplatten (No. 4031)



ausgeschnitten und mit Plastikkleber aufgeklebt.
Evtl überstände habe ich abgefeilt. Das Material is 0,5mm dick, trägt also schon auf, aber für mich noch akzeptabel. Vllt kann ja später das Fachwerk dies noch ein wenig kaschieren.

Hier mal der Brettergiebel NRW-Seite



und hier die fränkische Seite






Gruß

Werner

8

Sonntag, 16. September 2012, 10:17

Hallo zusammen...

irgendwie komme ich ja im Moment mit diesem Häuschen nicht wirklich weiter. Es stand bei mir am Schreibtisch und jedesmal wenn mein Blick drauf gefallen ist hatte ich das Gefühl, daß was nicht paßt. Ich könnte es jetzt halten wie bei Loriot "das Ei" wo ER sagt: "...vielleicht stimmt da mit deinem Gefühl was nicht" und es so lassen. Aber gestern nachmittag ist mir dann aufgefallen, was nicht paßt. Ich hatte ja die alte Bretterverschalung an den Giebeln weggemacht und eine neue aus evergreenprofilen angebracht. Diese Profilplatten sind 0,5mm dick und ich hatte sie einfach auf die Giebel geklebt. Und genau das war das Problem, "einfach auf die Giebel geklebt"!!! Sie standen nämlich dann auch diese 0,5mm ab und das wars, was mich gestört hat. Es sah einfach beknackt aus (also scheint mein Gefühl doch ok zu sein *ggg*). Leider habe ich davon kein Bild von der Seite auf dem man
das sehen kann, auf dem Frontfoto im Beitrag vorher kanns man das nicht erkennen.

Also was tun? Die Verschalung wieder ab machen ging schlecht, ich hatte sie gut verklebt. Was nun? Ich hab mir dann das Häuschen nochmal genauer angesehen und dann kam mir die Idee... Einfach die Giebel unterhalb der Verschalung absägen, auf der Rückseite der Giebel unten einen Sägeschnitt machen bis der Giebel abfällt, 0,5mm von der Längssete abtragen und Giebel wieder festkleben.

Gedacht, getan...

Damit ich etwas mehr Klebefläche zur Verfügung habe, habe ich auf den Innerseiten der schmalen Seiten einen Polystyrolstreifen mit 0,5mm x 2mm abgebracht. Einen ebensolchen Streifen habe ich auch auf die Rückseite der abgesägten Giebel geklebt.



Dann die Giebel wieder angeklebt







Jetzt paßt das, finde ich...

Weiterhin habe ich mir noch Gedanken über den Sockel gemacht. Ich habe dann das hier gefunden:



Das ist eine Kibri-Mauerplatte (7960). Ich werde einen Streifen (so in etwa 2 Steinreihen) abschneiden und daraus den Sockel machen. Was dann noch fehlt ist das Fachwerk. Auch dazu habe ich was gefunden (und bestellt) Bei Modulor habe ich das hier gefunden: http://www.microwood.com/information Das ist Holz mit 0,1mm Dicke auf einem Träger. Damit werde ich mal versuchen, das Fachwerk zu machen.


Gruß

Werner

9

Sonntag, 23. September 2012, 10:48

Hallo zusammen...

Da ich irgendwie mit den Nietenforschungen nicht so recht in die Gänge komme und ich auch für die Scharnierbänder der Bordwände an dem Muldenkipperwagen keine so rechte Idee habe, habe ich dann mal an diesem Häuschen weiter gemacht. Zuerst mußte ich was korrigieren. Mir ist nämlich diese Woche aufgefallen, daß ich für die Giebelverbretterung die falsche Platte verwendet hatte. *zu poten mit tem purchen!!!* Und zwar waren das überlappende Bretter, die quer und nicht wie bei mir längs hätten angebracht sein müssen. Möglicherweise wäre das niemandem weiter aufgefallen, aber ich wußte es, hab mich drüber geärgert und es hat mich gestört. Aber das ganze ist ja kein Prob, hab einfach die Giebel -wie schon mal- wieder abgesägt, die richtigen "Bretter" über die Falschen geklebt und die Giebel in der gleichen Art und Weise wie schon mal, wieder aufgesetzt...

das ist die richtige Evergreenplatte...



das Ergebnis...






Jetzt bin ich zufrieden.



Gruß

Werner

10

Sonntag, 23. September 2012, 11:09

Der Sockel...

Ich hatte mir ja überlegt, dem Häuschen neben einen Fachwerk, auch einen Steinsockel zu spendieren, da man das recht oft findet und es gut zusammenpaßt.
Von den bereits erwähnten Kibri-Mauerplatten habe ich mit einem Cutter einen 3mm breiten Streifen abgeschnitten. Das geht recht einfach, weil die Platten nur ca 1mm dick sind.




Diese Streifen habe ich dann an beiden Enden auf Gehrung gefeilt (http://de.wikipedia.org/wiki/Gehrung... ich weiß, daß hier jemand mitliest, der möglicherweise noch nicht weiß was Gehrung ist... *ggg* deswegen der Link) und dann diese Streifen als Sockel einfach um das Häuschen geklebt.






Als nächstes werde ich mir Gedanken über das Fachwerk machen. Dieses Microwood habe ich inzwischen bekommen, es schaut recht gut aus, ist mit dem Trägerpapier ca 0,2mm dick. Ich hab zwar schon ein dunkles Holz (Zeder) genommen, aber für ein Fachwerk ist es noch zu hell. Mal sehen wie ich das dunkler mache, Beize oder Farbe. Wahrscheinlich werde ich das Häuschen auch zuerst weiß lackieren und dann das Fachwerk "montieren". Aber so ganz schlüssig bin ich mir da noch nicht...



Grüßle

Werner