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Sonntag, 7. Oktober 2012, 17:16

Umbau und Vervollständigung der Bahnhofsmodules Strickerhäuser (Harrachov)

Hallo,

parallel zum Bau der "Strickerhäuser" wird das Modul "Bahnhof Strickerhäuser" den neuesten Erkenntnissen unserer "Forschungen angepasst.
Gebaut wurde dieser Bahnhof von einem Vereinskameraden, welcher aus gesundheitlichen Gründen das Modul nicht vollenden konnte.
In diesem Zustand habe ich es übernommen. Nach Überprüfung anhand eines Katasterplanauszuges stellten wir fest, dass das EG und der Güterschuppen zu weit in der Mitte des Bahnhofes standen. Eine Verschiebung der Gebäude musste erfolgen, damit die noch aufzustellenden Fahrleitungsmaste an den richtigen Stellen errichtet werden können.
Vergleicht man die beiden Bilder, so sind schon die erfolgten Umbauen und Ergänzungen zu erkennen. Neben den verschobenen 2 Gebäuden sind das Toilettengebäude und die 3 Wohnhäuser dazu gekommen. Es wurde auch schon Platz für die Bahnhofstraße geschaffen.
Diese Brücke wurde vom Vereinskameraden sehr schön aus Pappe hergestellt und befindet sich vor der Bahnhofseinfahrt aus Richtung Polaun.

Hier sind die Standorte der ersten beiden Wohnhäuser hergestellt. Die Verspachtelung der Landschaft erfolgte aus mit Abtönfarben eingefärbter Zellulose-Spachtelmasse, welche viel leichter als Gips ist und sich etwa eine Stunde lang verarbeiten lässt.

Gruß
Roland

2

Sonntag, 7. Oktober 2012, 17:32

Die folgenden Bilder zeigen die Ladestraße.



Dort wo der Bauwagen steht, stand ursprünglich der Güterschuppen. Ich musste dort den Pflasterbelag ausbessern. Da das nicht ohne sichtbare Spuren vonstatten ging, wird dort eine kleine Baustelle eingerichtet werden.

(Wegen der umfangreich anfallenden Arbeiten am Bahnhof Strickerhäuser verkehren ausnahmsweise mal statt des einzelnen ET 89 ganze Triebwagenzüge bestehend aus 2 ET 89 mit 3 EB 89 und einem EB 99, um die vielen Arbeiter zur Baustelle bringen zu können ;) )

Hier noch eine Aufnahme vom Standort des dritten Wohnhauses. Der weiße Streifen am Bahnsteig ist ein noch nicht eingefärbter Holzbohlenbelag, welche wahrscheinlich die Drahtseile der fernbedienten Weiche der Einfahrt aus Richtung Neuwelt abdeckte.

Gruß
Roland

Preisfrage: Auf den Bildern ist etwas zu sehen, was es vor 1945 noch nicht gab! Wer bekommt es heraus? Ich werde das natürlich noch ändern. :thumbup:

3

Samstag, 13. Oktober 2012, 18:20

Hallo,

heute erhielt das Modul seine Lampen und die Steinsetzter haben die Bahnhofstraße gepflastert.



Gruß
Roland

4

Dienstag, 6. November 2012, 22:29

Hallo,

auf der polauner Seite des Modules muss noch ein kurzes Segment mit dem Beginn des Einschnittes vor dem Bahnhof Strickerhäuser angesetzt werden. Dieser Einschnitt wurde im Modell gegenüber dem Vorbild gekürzt, um die Züge besser zu sehen.
Dieses Segment entstand aus Sperrholz.

Pecogleis ist schnell verlegt und eingeschottert. Die Drähte zur Stromversorgung wurden von unten ans Gleis angelötet.

Hier ist gerade die zur Erprobung in Schlesien weilende E 44 201 mit dem Jauchewagen auf dem Weg zum Bahnhof Strickerhäuser, da dort wohl die Plumbsgrube der Toilette voll sein soll. ;)

Nachdem die noch vorhandenen Öffnungen im Segment mit Sperrholzrestern verschlossen wurde, erfolgte das einkleben von Styropurrester aus Verpackungen im Bereich des Einschnittes.

Jetzt erfolgte das anspachteln der Felswände aus eingefärbter Spachtelmasse.

Nach 24 Stunden ließ sich die Felswand noch mechanisch bearbeiten, es musste eine Struktur eines manuelle herausgebrochenen Einschnittes entstehen. Mit etwas Farbe wurden die Felsen nachbehandelt.
Der Zug im Einschnitt ist der Hilfszug des Bahnhofes Polaun, der hier wohl mal "Amtshilfe" im Bereich der DRG geleistet hat. :huh:

Geht gleich weiter.

5

Dienstag, 6. November 2012, 22:37

Der Erdboden wird ebenfalls aus eingefärbter Spachtelmasse aufgetragen. Das vorherige einfärben der Spachtelmasse hat die Vorteile, das beim einpflanzen von Bäumen kein weißer Staub beim Bohren entsteht und die Spachtelmasse haftet so besser auf dem Sperrholz (Farben kleben bekanntlich gut :rolleyes: ).




Gruß
Roland

6

Mittwoch, 28. November 2012, 20:20

Hallo,

in letzter Zeit ist ein biss´l Gras gewachsen. Dort wo die dunklen Stellen sind, werden später Nadelbäume stehen.



Dann kamen 2 Wochen nur Lötarbeiten unter den Modulen, besser gesagt, ich habe sie auf die Seite gelegt, machte sich besser. Ist eben der Vorteil von Modulen.
Nach dem Wiederaufstellen und Stromanschließen, sah es dann so aus:





Noch ein biss´l Schnee drauf, und man hätte eine schöne Weihnachtsstimmung.

Gruß
Roland

7

Donnerstag, 29. November 2012, 10:24

Module

Hallo roland,
sehr schöne Module! :)

Gruß
Bernd

8

Montag, 3. Dezember 2012, 22:25

Hallo,

heute kam die Fahrleitungsmeisterei Breslau mit ihrem ORT und haben die Fahrleitungsmaste aufgestellt. Zurzeit sind sie dabei, restliche Arbeiten an der Fahrleitung im Bereich des Joches Bahnhofseinfahrt aus Richtung Polaun auszuführen.


Auf dem Gütergleis unter dem mittleren Joch wartet bereits die E44 201 darauf, ihre Fahrt Richtung Polaun fortsetzen zu können.


Diese E 44 blieb übrigens ein Einzelgänger und wurde auf allen drei elektrischen Netzen Deutschlands getestet. Im II.WK wurde sie dann zerstört.

Gruß
Roland

9

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 22:17

Hallo Roland,

Sehr schöne Bilder! :thumbsup:


Ist die Oberleitung gekauft oder selber gebaut?
Beste Grüße

ANdreas

10

Samstag, 8. Dezember 2012, 12:58

Hallo Andreas,

die Oberleitungsmaste und -joche bauen wir nach konkreten Vorbildern selbst, diese hat hat ein Vereinsfreund gebaut, damit das Modul schneller fertig wird.
Sie entsprechen der preussischen Fahrleitung, wie sie ab 1913 in Schlesien errichtet wurde.

In den Ort Strickerhäuser kommt nun langsam Leben.

Das erste Grundstück wurde kultiviert. Ganz zufrieden scheint die Alte aber noch nicht zu sein.


Der Treckerfahrer scheint Probleme mit der Hängerkupplung zu haben.


Die ersten Fahrgäste sind nun auch auf dem Bahnhof eingetroffen, natürlich kennt man sich in der kleinen Klitsche Strickerhäuser.

Gruß
Roland

11

Sonntag, 9. Dezember 2012, 12:52

Hallo Roland,

Hast Du Bastelvorlagen oder ähnliches für die Masten?

Was nehmt ihr im einzelnen für Material oder baut ihr fertige Masten um?

Kannst du mir weiteres erzählen?
Beste Grüße

ANdreas

12

Dienstag, 18. Dezember 2012, 22:32

Hallo,

weiter Grundstücke in Strickerhäuser wurden kultiviert.

Ziegenemma beim Füttern ihrer Ziegen.
Das Gespann hat nun endlich einen Gespannführer bekommen.

Andreas, hier ein Einzelmast.

Gefertigt werden diese Maste aus den Ätzteilen der Turmmaste von N-detail+ Hassler-U-Profile 1mm x 0,5mm + Isolatore von Sommerfeld + Messingdraht.
Die Streckenmaste gibt es in der abgebildeten Form und mit Rüsselausleger. Wir orientieren uns da an Vorbildfotos.
Streckenmaste mit Abspannfunktion waren meist als Turmmaste ausgebildet.
Beim Vorbild waren die Maste ca. 3,00m tief in die Erde eingegraben und mit Beton vergossen, daher waren auch keine Betonfundamente sichtbar. Ausnahme, Turmmaste hatten sichtbare Fundamente, waren aber nicht wie heute üblich aufgeschraubt, sondern ebenfalls einbetoniert.
Es gab sehr viele Sonderkonstruktionen, dazu kann ich Dir Bilder der Maste des Bahnhofes Jacobsthal machen. Von diesem Bahnhof haben wir ebenfalls von allen Masten Bilder in 10 Jahren Forschung zusammen getragen und diese genau nachgebaut.
Die Maße haben wir teilweise an noch vor wenigen Jahren vorhandenen Masten genommen, bzw. anhand von mit auf den Bildern abgebildeten Fahrzeugen ermittelt.
Da der Mastabstand anfangs 100m betrug, war auch der Abstand zwischen Fahrdraht und Tragseil bis zu 4,00m groß! Mitte der zwanziger Jahre wurde wegen häufig vorkommender Bügelentgleisung der Mastabstand bei Neubauten auf 75m verringert und bei alten Strecken Maste eingefügt. Bei neueren Fahrleitungen wurde dann ein max. Abstand von 2,00m zwischen Fahrdraht und Tragseil meist eingehalten.
Maße zu allen bis 1929 verwendeten Masten und Auslegern sind im Siemens Handbuch 15.Band "Elektrische Bahnen" von 1929 zu finden.
Gruß
Roland

13

Sonntag, 23. Dezember 2012, 20:40

Hallo,

heute wurde als letzte Maßnahme am Bahnhof Strickerhäuser noch eine Baustelle eingerichtet.


Auf dem Bahnhof wurde noch eine Info-Tafel mit Fahrplänen und Ortsplan für Besucher von Strickerhäuser aufgestellt. Sie wurde auch gleich gut angenommen.

Und zum Schluss noch eine Luftaufnahme vom umgbeauten Bahnhof.


Damit ist er für die Februarausstellung fertig. Später wird der Wald noch aufgeforstet, aber das erst nach der Ausstellung, jetzt muss ich mich noch einer weiteren Baustelle widmen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

14

Montag, 24. Dezember 2012, 15:33

Hallo Roland,

Sehr schöne kleine Detailszenen! :thumbsup:


Aber ist der Bauwagen mit weiß-roten Warnecken epochegerecht? Hast Du da Vorbildfotos dazu?
Ich hätte vom Bauchgefühl her "Nein" gesagt! :whistling:


Ansonsten Wünsche ich Dir ein Frohes Weihnachtsfest!
Beste Grüße

ANdreas

15

Dienstag, 25. Dezember 2012, 11:40

Hallo Andreas,

rotweiße Warnanstriche gab es schon in der Epoche II. Ob es allerdings an Bauwagen bereits Vorschrift war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Verboten wird es nicht gewesen sein, daher habe ich es mal dem Bauunternehmer überlassen, wie er seinen Bauwagen anstreicht. ;)

Gruß
Roland

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