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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 22:44

Der Jauchewagen

Hallo,

da in der Epoche II noch zahlreiche Bahnhöfe nicht an der Kanalsation angeschlossen waren, beschaffte sich die DRG zur Beseitigung der menschlichen Abfälle Jauchewagen. Diese hatten eine Ausrüstung zum abpumpen der der Plumbsgruben.
Von solch einem Jauchewagen habe ich leider nur ein Bild, so dass ich beim Nachbau sicher nicht alle Maße korrekt treffen werde, trotzdem dürfte dieser Wagen eine interessante Bereicherung des Wagenparks in der Epoche II sein.

Folgende Zutaten fielen mir aus meinen Teilekisten dazu in die Hände:
-Fleischmann-Fahrgestell eines Kesselwagens
-Kessel eines Limawagens
-Bremserbühne und Bremserhaus von Arnold

Der Limakessel wurde so gekürzt, dass beide Dome erhalten bleiben. Die Bremserbühne wurde dem Fleischmann-Fahrgestell angepasst. Das Fleischmann-Fahrgestell erhielt maßstäbliche Puffer und Pufferplatten. Auf eine KKK habe ich verzichtet, da dieser Wagen in der Hauptsache solo mit einer Lok verkehren wird.




Fortsetzung folgt

Gruß
Roland

2

Donnerstag, 1. November 2012, 13:53

Hallo Roland,
prima, mal wieder was selbst (um)gebautes!

Zitat

Von solch einem Jauchewagen habe ich leider nur ein Bild, so dass ich beim Nachbau sicher nicht alle Maße korrekt treffen werde ...

Das mit dem Jauchewagen mag ja so stimmen, aber gib doch mal bei Tante Guggel Fäkalienwagen ein (dann Bilder ), da wirst du sicher noch auf das ein oder andere Foto stossen ...

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

3

Samstag, 3. November 2012, 16:14

Hallo Volker,

eine Zeichnung des Jauchewagens liegt jetzt vor. Danach habe ich festgestellt, dass das Fahrgestell einschließlich Bremserbühne und -häuschen stimmen, der Kessel aber zu kurz ist. Also wurde in der Mitte ein Stück eingefügt.


Gruß
Roland

4

Sonntag, 4. November 2012, 14:16

Fortsetzung

Nach der Verlängerung des Kessels wurden auf dem Kesselscheitel 2 Überdruckventile, 2 Reinigungsluken, ein Ventil und ein mir unbekanntes Teil, was Ähnlichkeit mit einem Motor (auf der Zeichnung und dem Bild) hat, angebracht. Über den zwei großen Öffnungen wurden aus 0,2mm Draht das Gestell(?) angebracht.
Aus Riffelblech, 0,35mm Draht, Messingleitern und 0,2mm Draht wurden die Bühnen zusammengesetzt.


Dann wurden noch Entleerungsventile unter dem Kessel angebracht und an den Stirnseiten wiederum aus 0,35mm Draht (vermutlich Flüssigkeitsstandanzeigen(?) sowie aus einem dicken Kurbelzapfen eine Reinigungsluke angebracht.
Die Kesselsattel wurden mittels 0,5mm Polystyrolstückchen verlängert. Danach erfolgte die Lackierung des Kessel mittels Luftpinsel und Weinertfarbe.

Nach Trocknung der Farbe mussten die Bühnen befestigt werden. Dazu hatte ich in den Kessel Drahtstücken als Auflage für die Bühnen eingesetzt. Die Bühnen sollten jetzt da aufgeklebt werden. Nur der Wunsch war schon da. aber der Sekundenkleber weigerte sich, da eine festen Verbindung herzustellen. X(
Als auch nach einer Stunde noch keine Festigkeit zu erzielen war, ging ich voll auf Risiko, entweder der Kessel ist Futsch und damit das Projekt Jauchewagen ohne Ergebnis beendet, oder die Bühnen halten endlich. Ich griff zum Lötkolben, stellte die Lötstation auf 400°C und lötete die Bühnen an die im Kessel eingesetzten Drahtstücke an. Es ging gut.
Also konnte nun das Farbfinnish erfolgen.


Die Anschriften sind falsch und werden noch durch die richtigen Epoche-II-Anschriften ersetzt.

Gruß
Roland

5

Sonntag, 4. November 2012, 16:47

Hallo Roland,

das Probelm mit dem Sekundenkleber kenn ich auch. Wenn die Klebefläche zu klein ist, dann kannst es einfach vergessen. Ich nehme in solchen Fällen entweder UhU-plus 5min (der Blaue) oder ich löte wie du...



Gruß

Werner