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Sonntag, 6. Januar 2013, 15:12

Umbau eines sächsischen Güterzugbegleitwagens aus Bausatz Pw Sa 10

Hallo,

da meine Güterzüge bisher nur mit preussischen Güterzugbegleitwagen versehen waren, wollte ich nun auch bei dieser Wagengattung etwas Abwechslung haben. Dazu kaufte ich mir das Heft "Güterzug-Gepckwagen" von Stefan Carstens. Bei dessen Durchsicht erschienen mir der Pwgs-38 und der sächsische Güterzugbegleitwagen als Alternative zu den preussischen Pwg. Letztendlich fiel dann die Entscheidung zu Gunsten des sä. Pwg, da es von dem ähnlichen deutlich lägeren Pw Sa 10 einen Bausatz gibt, welcher als Grundlage zum Bau des sä. Pwg genommen werden kann.

Die schraffierten Abschnitte sind aus den Seitenwänden zu entfernen.

Die jetzt entstandenen 3 Teile je Wagenseite werden mittels eines L-Profiles und Messingstreifen wieder zu einer Wand zusammen gelötet.

Die Stirnwände werden unverändert eingelötet.

Das Dach über dem Zugführerabteil wird gebogen und aufgelötet, das Dach über dem Gepäckabteil ist analog zu den Seitenwänden zu kürzen

Auf der Gepäckseite sind die Tritte entsprechend der Vorgabe des Bausatzes einzulöten.

Fortsetzung folgt.

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Sonntag, 6. Januar 2013, 18:22

1.Fortsetzung:

Das Wagengehäuse hat nun noch "Fremdteile" von Kuswa und finescale und mehr bekommen. Die Griffstangen und die Gasleitung auf dem Dach entstanden aus 0,2mm Bronzedraht.







Die noch fehlenden Gepäckraumtüren werden nach Reinigung des Gehäuses mit Lack aufgeklebt.

Bis bald,
Roland

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Sonntag, 13. Januar 2013, 19:23

Hallo,

jetzt musste noch das Fahrgestell gekürzt werden. Das habe ich auf beiden Seiten gemacht. Die Achslager sind aus dem Blech zu kanten und entsprechend der vorliegenden Zeichnung im richtigen Abstand einzulöten.
Die unteren Trittbretter habe ich außen auf den Rahmen gelötet, da sie sonst mit den Federn in Konflikt kommen.
Die dem Bausatz beiliegenden geätzten Federn mit Achslager habe ich nicht verwendet, weil mir diese zu flach sind. Federn mit Achslagerdeckel lieferte mir eine alte Stein-KG-Donnerbüchse. Diese passen von der Länge sehr gut, da die Güterzugbegleitwagen längere Federn als die Güterwagen hatten (das Personal sollte doch die Fahrt überleben).
Weiterhin erhielt das Fahrgestell noch einen Gasbehälter und ein Abflussrohr der Toilette.


Als nächster Schritt wurde erst einmal alles luftgepinselt, das Dach wurde mit dem Pinsel gestrichen.
Dann mussten die Fenster eingesetzt werden. Dafür wurde farbloses Polystyrol genommen. Die Fenster in den Schiebetüren erhielten auf der Innenseite eine Gravur der Gitterstäbe, die Fenster der Türen und das Toilettenfenster erhielten Fensterrahmen aus Selbstklebefolie. Eingeklebt wurden die Fenster mit Klarlack.
Danach wurde der Wagen noch beschriftet.
Das Gehäuse wurde wiederum mit Klarlack auf das Fahrgestell aufgeklebt. Anschließend wurden Puffer mit Pufferplatten und die Kupplungen mit Kuppelkasten angebracht. Der Wagen erhielt Standardkupplungen, um ihn freizügig mit den Lokomotiven kuppeln zu können.


Nun kann er zum Fahrdienst übergeben werden.

Gruß
Roland