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Dienstag, 19. Februar 2013, 12:10

3D-Drucke von Shapeways

Hallo zusammen,

heute sind meine 3D-Ausdrucke angekommen, die ich bei shapeways habe machen lassen.
Es ist zum einen ein Tonerdewagen Uacos (ein Projekt im sNs) und zum anderen, ich konnte nicht widerstehen, ein Pionierpanzer Dachs. Klar ist die Oberfläche mit Spritzguß nicht zu vergleichen, aber grad beim Pio-panzer ist doch eine recht gute Detailierung zu erkennen.
Ich bin gespannt, ob sich die Rauhigkeit der Oberfläche nach einer Grundierung, evtl mit Füller, verbessert. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten. Und nun zum Guggen ein paar Bilder:


so kamen die Drucke an:




der Uacos:





Bzgl. des Uacos werde ich dann am Samstag in Sinsheim mal bei H. Kuswa vorbeischauen, was es da noch so als Zubehör gibt. Desweiteren brauche ich ja dann noch die passenden DG. Es scheint wohl so, daß man dafür wirklich einen Neuschotterwagen schlachten muß.


der Pio-panzer:






Ich hatte mich ja neulich mit Frank und Andreas im Chat über diesen Panzer unterhalten. Beide meinten, daß die Maße mit cm: 5.324 w x 3.272 d x 2.902 h nicht passen würden. Diese Maße sind aber wohl die Maße des kompletten Ausdrucks, das Chassis des Panzers ist ca 20mm breit und ca 50mm lang (inkl. Räumschild). Das sollte eigentlich ok sein. Wenn nach der Lackierung alles einigermaßen gut aussieht, wird wohl der Berge-Leo auch noch dran sein. Und nen Brückenleger gibts auch... *ggg*



Gruß

Werner

2

Dienstag, 19. Februar 2013, 12:19

Servus Werner,

so so, jetzt wird also "aufgerüstet" ;)

Also die Maße des Leo sollten im Prinzip stimmen ..., da wollen wir mal hoffen, dass nach dem Grundieren und Lacken noch alle Feinheiten und Details erkennbar sind.

Aber denk dran, für die Flecktarnanstriche gibt es ZDVn!!!

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

3

Dienstag, 19. Februar 2013, 13:21

Servus Volker,

wenns soweit ist werd ich darauf zurückkommen. Gabs den auch ohne Flecktarnung, also nur grün bzw oliv?



Gruß

Werner

4

Mittwoch, 20. Februar 2013, 13:32

Hallo,

ich habe dann gestern Abend, nachdem im Chat ja nichts mehr los war, den Dachs noch zusammengebaut.
Tja, was soll ich sagen... Es war ein schönes Stück "Arbeit", vorallem weil es ja keine Bauanleitung gibt und man sich deswegen erst in die Psyche des Konstrukteurs reinversetzen muß. Einiges hab ich erst kapiert als es bereits zu spät war. Weiterhin gibt es ein paar Ungenauigkeiten, die eine gewisse Nacharbeit erforderlich machen. Deswegen ist es bei meinem Modell so, daß der Baggerarm nicht beweglich ist. Macht man alles richtig so sollte das möglich sein. Ich kann aber damit leben, daß es nicht geht.

Hier dann mal paar Bilder:







Alles in allem muß ich sagen, ein interessanter und anspruchvoller Bausatz(teilweise sehr filigran) , auch wenn es nur ein paar Teile sind. Ich denke, ich werde mir aber den Bergeleo auch noch besorgen.
Jetzt geht es dann ans Grundieren und Lackieren. Mal sehen, denn da wird sich ein Fehler auswirken den ich gemacht habe, denn ich habe die Seitenteile mit den Ketten bereits mit Sekundenkleber an das Chassis geklebt, so daß es beim Lackieren wohl Schwierigkeiten geben wird, überall Farbe hin zu bekommen. Und wieder abmachen möchte ich nicht probieren, denn das Material ist recht hart und spröde und bricht teilweise unkontrolliert.



Gruß

Werner

5

Mittwoch, 20. Februar 2013, 14:21

Servus Werner,

Zitat

... bereits mit Sekundenkleber an das Chassis geklebt ... wieder abmachen möchte ich nicht probieren ...

Ich war mal auf einem "Klebeseminar" ;) von Loctite, da wurde uns erzählt (im Rahmen einer doch recht lustigen Geschichte), dass der Sekundenkleber wasserlöslich sein soll. Das hiesse zur der Lösung deines "Problems", wenn du das Geklebte ins Wasser schmeisst, lösen sich die Teile wieder voneinander ...
Meine zusammengeklebten Finger habe ich allerdings anders wieder gelöst ...

lG
Volker, der keine Garantie übernimmt



... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

6

Mittwoch, 20. Februar 2013, 17:04

Servus Volker,

daß Sekundenkleber wasserlöslich hab ich so noch nicht gehört. Was ich kenne bgzl Sekundenkleber und "Wasser" ist, daß sich miteinander verklebte Finger durch die Feuchtigkeit der Haut nach einiger Zeit wieder lösen und daß Anhauchen einer Klebestelle wie Aktivator wirken soll.
Aber durch das alles ist mir eingefallen, daß Azeton den Kleber wieder löst, da weiß ich, daß das funktioniert. Der Kunststoff wird duch Azeton nicht angelöst, also werd ich das Unterteil mal da rein werfen und sehen was passiert.

Gut daß wir darüber gesprochen haben...




Gruß

Werner

7

Mittwoch, 20. Februar 2013, 19:47

Hallo,


kurzer Zwischenstand.

Die Aktion mit Azeton hat nur teilweise zum Erfolg geführt. Eine Seite hab ich ab bekommen, die andere nicht. Ich mache jetzt aber keine weiteren Versuche mehr, da sich der Kunststoff ins weißliche verfärbt hat.
Irgendwann bau ich noch einen... Und dann weiß ich ja das alles schon... *ggg*



Gruß

Werner


Urgs... Ich bin ja eigentlich blöd... Warum hab ich das mit dem Wasser net vorher probiert... Naja, ohne Hirn bist halt a Depp... *ggg*

8

Donnerstag, 21. Februar 2013, 12:07

Hallo Werner,

vor dem lackieren solltest Du das Modell längere Zeit in ein Wasser-Spülmittel-Gemisch legen. Wenns schneller gehen soll, dann mit einer Zahnbürsten abbürsten.

Haftgrund und Lack von Weinert haften darauf sehr gut und trocknen schnell. Revellfarben trocknen sehr langsam.

Pinselauftrag macht sich schlecht, da die Oberflächen doch etwas rauh sind. Mit dem Luftpinsel geht es einwandfrei.

Sehe Dir Deine Modelle nach dem Grundieren genau an, es kommen noch Details zum Vorschein, welche beim unlackierten Teil nicht so einfach erkennbar sind.

Bei meinen Wagengehäusen zum Beispiel wurden nach dem Grundieren kleine 0,25mm-Bohrungen für die Griffstangen sichtbar!

Gruß

Roland

9

Donnerstag, 21. Februar 2013, 20:28

Servus Roland,

"in ein Wasser-Spülmittel-Gemisch legen" um diesen komischen schmierigen Belag wegzubringen? Falls ja, ich habe dazu Azeton verwendet, war ein Tip aus dem sNs-Forum. Aber gut zu wissen, daß es auch ohne Chemie-keule geht.
Ich bin ja gespannt, was dann nach dem Grundieren noch so an Deteils auftaucht. Zum Grundieren werde ich wahrscheinlich elita-Grundierung für Kunststoff nehmen, hab damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.



Gruß

Werner