Du bist nicht angemeldet.

1

Sonntag, 20. September 2015, 19:13

Der Plan reift

Hallo zusammen,

so langsam reift der Plan, wie ich mit meiner Anlage beginnen möchte. Es wird der Bahnhof Stiege der HSB werden.


Die Grundplatte ist gekauft (wird in der Mitte geteilt = 2x 60x120 cm)
Es gibt einen Schattenbahnhof [hellgrün] (Größe 3 oder 4 Gleise nebeneinander)
Eventuell werden an den Enden noch Weichen eingebaut, dann wäre die Platte in drei Richtungen erweiterbar.

Wie regele ich das mit der Wendeschleife?

Nun kommt die Frage aller Fragen. Analog oder doch lieber digital???? Was muss ich mir für eine digitale Steuerung anschaffen? Das Ganze ist auch etwas eine Kostenfrage. Ich will/muss mit Blöcken arbeiten, da die Hauptstrecke eingleisig ist. Soll ja keinen Zusammenstoß geben, wenn sich Züge entgegenkommen.

Eine Frage habe ich noch zu den Bahnhöfen, welchen Abstand muss ich zwischen den Gleisen einhalten? Der eigentliche Bahnhof muss ja noch die Bahnsteige bekommen, der Schattenbahnhof [hellgrün] braucht diese ja nicht. Die Gleise selber sind Spur Z, nur das rollende Material hat N Breite, da ich den Güterverkehr auch mit Rollböcken betreiben möchte.
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

2

Sonntag, 20. September 2015, 21:34

Hallo Olaf,

ich hatte vorhin in einer kleinen Abhandlung deine angesprochenen Fragen versucht zu beantworten ...

Leider ist mein Senf nicht an der richtigen Stelle angekommen. (wenn ich wüßte, wo er überhaupt gelandet ist ...)

Sobald das Wetter schlechter wird (oder einer der rührigen User hier im Forum nicht vor mir geantwortet hat) setze ich mich nochmal an den Blechbrägen und tippe was dazu ...

gut'S Nächtle

Volker
Die Summe der Intelligenz auf unserem Planeten ist konstant.
Aber blöd ist, dass die Bevölkerung ständig wächst ...

3

Montag, 21. September 2015, 20:23

Danke Volker,

für den Versuch. Ich habe auch immer ein paar Probleme beim Schreiben in diesem Forum. Besonders wenn ich es wie jetzt mit dem Smartphone versuche.
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

4

Montag, 21. September 2015, 21:36

Hallo Olaf,


ich versuche jetzt einfach mal deine Fragen zu beantworten, soweit ich da drüber Bescheid weiß.

Die Kehrschleife:

Da stellt sich jetzt gleich noch die 2. Frage, nämlich digital oder analog. Im Digitalbetrieb ist der Bertieb einer Kehrschleife relativ einfach, du brauchst ein Kehrschleifenmodul, welches das Befahren der Kehrschleife erkennt und dann die Spannung automatisch umpolt. Bei Analogbetrieb ist das nicht so einfach, da ja mit dem Umpolen auch die Fahrtrichtung geändert wird, als muß nicht nur umgepolt werden, sondern auch am Trafo die Fahrtrichtung geändert werden. Mit ist bisher keine Steuerung bekannt, welche das im Analogbetrieb automatisch macht. Wenn aber einer was weiß, das interessiert mich nämlich auch. Die digitalen Kehrschleifenmodule der verschieden Hersteller funktionieren -was ic so gelesn habe, praktische Erfahrung habe ich noch keine- wohl alle recht ordentlich.

Für Blockbetrieb ist aber eine Digitalsteuerung nicht zwingend nötig, der funktioniert auch mit "analogen" Besetztmeldern.

Hmmm, die Frage nach einer Digitalsteuerung bzw welche, führt oft zu Glaubenskriegen. Ich persönlich würde ein Multiprotokoll-Zentrale nehmen, die die wichtigsten Digitalformate beherrscht. Mein Cousin fährt mit dem Rautenhaussystem und Traincontroller, er ist höchst zufrieden damit. Du brauchst auf jeden Fall eine Zentrale, die entsprechenden Decoder in den Loks und Rückmelder, die Signale liefern, welche die Zentrale dann versteht und auswerten kann...

Gleisabstand:
Da du ja auch mit N-Material fahren willst, würde ich mich bei den Gleisabständen nach der NEM112-Empfehlung für N halten, die von 28mm Gleisabstand ( MItte-Mitte) in Bahnhöfen spricht. Im Schattenbahnhof würde ich allerdings etwas mehr Abstand einhalten da ist es immer gut etwas mehr Platz zu haben, wenn man mal eingreifen muß.Weiterhin kommt es natürlich auch etwas auf die Gleisgeometrie an. Der Abstand der Bahnsteiggleise hängt natürlich von der Breite der Bahnsteige ab.

Aber eine andere Sache hätte ich noch... Hast du dir mal Gedanken über die Steigungen gemacht? Das ist bei Schmalspur oft ein Problem, da zum einen die Loks teilweise rechst schwachbrüstig sind und zum anderen die Wagen aber oft recht schwer, da meist aus Messing. Ich weiß, daß die Schweizer auf der Nm-Ausstellungsanlage in Stg letztes Jahr teileweise Probleme schon bei 1,5% hatten...

Das wärs jetzt mal so ganz grob, ohne zu tief in die Technik zu gehen, genaueres kann man dann von Fall zu Fall besprechen...



Gruß

Werner



PS @Volker... auch wenn ich jetzt vor dir geantwortet habe, darfst ruhig auch was dazu schreiben... :D

5

Dienstag, 22. September 2015, 12:25

Danke schön Werner,

die Erklärung wird mich also vermutlich doch in Richtung Digital führen. Es scheint zwar teurer, aber leichter in der Handhabung zu sein.

Im Chat war ja schon mal die Sprache von Antriebe per Servo die Rede. Wieviel bräuchte ich denn für den Bahnhof, bzw. Schattenbahnhof? Die Elektronik schaltet immer zwei Weichen? Also brauche ich im Schattenbahnhof je eine Elektronik plus zwei Weichenantriebe. Für die Kehrschleife und den Bahnhof brauch ich dann 6 Sätze. Zudem brauche ich dann noch ein Kehrschleifenmodul.

Könntest du mir eine Aufstellung, möglichst mit Links und/oder Preise zusammenstellen? Dann kann ich mal sehen wie ich das finanziere... :D

Eigentlich könnte ich im Schattenbahnhof ja auch die Original Weichenantriebe nutzen, dort sieht man sie ja nicht.
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

6

Dienstag, 22. September 2015, 16:56

Hallo Olaf,

zu analog oder digital schreibe ich nichts 8) , nur zur Kehrschleife -- und zwar gleisplanmäßig bzw. fahrtechnisch.
Mir ist aufgefallen, dass die Züge irgendwann alle in der gleichen Richtung unterwegs sind, weil die Kehrschleife nur von rechts angefahren werden kann. Wenn dann der Zug Lok voraus aus der Kehrschleife kommt, fährt er auf der Anlage immer gegen den Uhrzeigersinn, solange, bis er im Bahnhof oder Schattenbereich Kopf macht. Dann wird die Lok nach dem Umsetzen "verkehrt" an den Zug gekuppelt und der Zug kann solange Lok voraus im Uhrzeigersinn fahren, bis er einmal durch die Kehrschleife fährt. Dann wiederholt sich das von oben...
Ist das so gewollt?
Die Situation läßt sich durch eine zweite Kehrschleife in Gegenrichtung (vielleicht im Untergrund ?) entschärfen. Ich wollte da nur mal drauf hinweisen...

Viele Grüße
Michael

7

Dienstag, 22. September 2015, 17:10

Hallo Michael,

das ist so gewollt, weil das Original auch so existiert. Der Schattenbahnhof ist nur eingebaut, damit auch mal was im Kreis fahren kann. Den Kreis gibt es im Original nicht.
Genau genommen fährt ein Zug in Richtung Hasselfelde (links) aus dem Bahnhof heraus und kommen aus Richtung Nordhausen (rechts) zurück, oder eben anders herum. Nur in Richtung Gernrode endet die Strecke vorerst am Plattenrand. Deshalb überlege ich noch, ob ich je rechts und links noch eine Weiche einbaue.
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

8

Dienstag, 22. September 2015, 17:32

Grüß Gott

aus dem (noch) nicht verregneten Oberbayern.

Da sich der Himmel im Augenblick aber bezieht, habe ich ein wenig Zeit gefunden, um meine Gedanken in den Läppi zu tippen.

Werner hat das Wesentliche (Kehrschleife / Digital - Analog) ja schon geschrieben (Danke dafür ;) ).
Meine Idee war allerdings, dass du dich bei den Z - Leuten wg. Digital schlau machst (Decodereinbau -> Platzverhältnisse? usw.)


Der Einwand bezüglich der Kehrschleife bzw. des Befahrens ist m.E. nicht relevant, da das " im Original" ja eigentlich auch keine Rolle spielt.
Okay, dafür hat's da ja Drehscheiben ;)


Zu den Abständen der Gleise hat Werner ja auch schon was geschrieben, mein Senf dazu:
Es erhebt sich die Frage, welchen Bahnsteig du verbauen möchtest: Selbstbau oder Konfektion (bei letzterem kannst du die Maße im Regelfall aus Katalogen oder im www. entnehmen).
Bei Rollbockverkehr brauchst du auf jeden Fall wohl keine Rücksicht auf den Abstand zum Bahnsteig zu nehmen, die Waggons "laufen" oberhalb des Bahnsteigs
Ende Februar standen in Wernigerode ein paar Rollböcke mit aufgeladenen Waggons. Habe ein paar Fotos geschossen, kann ich mal zeigen, wenn gewünscht.


So, das soll's erstmal gewesen sein (sollte mir noch was einfallen ...

lG
Volker
Die Summe der Intelligenz auf unserem Planeten ist konstant.
Aber blöd ist, dass die Bevölkerung ständig wächst ...

9

Dienstag, 22. September 2015, 19:35

Servus Olaf,

wieviel Servos du brauchst, kannst dir ganz leicht selbst ausrechnen. Und zwar brauchst du für jede Weiche einen Servo. Das ist das erste.Und dann brauchst du ja noch die Ansteuerung, den Servodecoder. Auch das kannst dir leicht selbst ausrechnen, nämlich Anzahl der Servodecoder = Anzahl der Servos/Anzahl der Ausgänge am Servo-decoder. Wieviele Ausgänge, dh. wieviele Servos so ein Decoder ansteuern kann, hängt vom Decoder und dessen Hersteller ab, es gibt Modelle die können 8 Servos, welche die können 3 und welche die können wohl nur 2. Kommt halt alles drauf an, für was du dich entscheidest, digital oder analog und wenn du dich für digital entscheidest, welches System DCC oder SX, denn fürs Schalten gibts kein Multiprotokoll...

Tja und wie du schon siehst, würde so ne Aufstellung, wie du sie möchtest, sicher ne größere Aufgabe für mich (ich habe sowas auch nicht rumliegen und müßte selbst suchen), deswegen würde ich dir vorschlagen, dich erstmal festzulegen, was du möchtest (mach dir einfach so ne Art Pflichtenheft, wo du reinschreibst was dein System alles können soll und was dir wichtig ist). Dann kann du gezielt anfangen, nach Produkten zu suchen. Jetzt kannst du evtl auch mal im Forum ne konkrete Frage zu einem Produkt stellen. Und btw. google ist auch dein Freund...

Zum Gleisplan bzw. Kehrschleife haben ja die Kollegen schon was geschrieben, das spare ich mir jetzt.



Gruß

Werner

10

Mittwoch, 23. September 2015, 17:58

Danke schön für die vielen Antworten. Es tun sich aber immer noch ein paar Fragen auf. Welches Steuergerät nutze ich am Besten? In der Bucht kann man recht günstig diverse von Arnold fischen. Sind sie empfehlenswert, oder was verwende ich besser. Ich möchte dabei immer besonders auf den Preis achten und daher auch gern gebrauchtes Material kaufen.
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

11

Mittwoch, 23. September 2015, 18:20

Hallo Olaf,


mit Arnold würde _ich_ nicht mehr anfangen, dieses System ist komplett veraltet und wird schon lange nicht mehr produziert. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es sicher gebrauchte moderne Zentralen, die dann auch günstig zu haben sind. Also einfach stöbern und wenn man was gefunden hat bissi googlen und schauen ob das System für einen taugt. Und dann zuschlagen...


Gruß

Werner

12

Mittwoch, 23. September 2015, 18:23

Hallo Werner

hast du vielleicht eine paar Tipps, welche Systeme machen denn noch Sinn? Hat Peter vielleicht was im Angebot?
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog

13

Mittwoch, 23. September 2015, 18:49

Hallo,
ne CC2000 und einen HS110 und du bist da.
Gruß Ferdi

14

Mittwoch, 23. September 2015, 19:04

+ Kehrschleifensteuerung und + Servosdecoder... Damit müßte man dann erstmal das gröbste mit erschlagen können...


Gruß

Werner



PS: zu Peters Sachen würde ich Peter direkt selbst fragen... entweder hier im Forum oder im Chat... er ist ja sehr oft da...

15

Mittwoch, 23. September 2015, 19:11

CC2000 ist dieses Teil?
http://www.ebay.de/itm/B3-Spur-N-Minitri…=item419c858ad3

Da ist nun noch mehr dabei, ist das Sinnvoll, oder brauche ich das alles nicht?
Liebe Grüße Olaf

Meine Homepage: Eisenbahn Blog