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Sonntag, 27. Februar 2011, 19:37

Kleinloks der DR -unvollständig-

Die ehemaligen Rangierloks der DR sind meine Lieblinge. Bei der Suche nach Videos und Bildern stosse ich öfter auf falsche Angaben, und möchte daher mal zu einer kleinen Exkursion einladen.

Allgemein bekannt sind die Baureihen Kö (LgI) und Köf (LgII). Nach dem 2.Weltkrieg beschaffte die DR wenige Neubauten, aber baute noch vorhandene Maschinen um.

"1970 zeichnete die Deutsche Reichsbahn 378 Maschinen der Leistungsgruppe 2 in die EDV-Baureihenbezeichnung Baureihe 100 um, von denen dann im Umzeichnungsplan von 1992 noch 318 Maschinen als Baureihe 310 eingereiht wurden. Die Motoren der Vorkriegslokomotiven wurden nach und nach durch Motore aus heimischer Produktion ersetzt. Vorhandene hydraulische Getriebe wurden ab 1967 zurückgebaut und durch Rädergetriebe ersetzt.Nur etwa 80 Kleinlokomotiven behielten bei der DR hydraulische Kraftübertragung, sie waren überwiegend eingereiht in der Unterbaureihe 100.8."
Zitat Wikipedia

In Eigenregie entwarf LKM die Rangierdiesellok LKM N2,N3 und N4. Von 1953 bis 1958 baute LKM insgesamt 253 Lokomotiven des Typs N4. Konstruktion und Rahmen dieser Maschinen ähnelten sehr den Einheitslokomotiven, doch abweichend zu diesen wurde der Antrieb über Blindwelle und Kuppelstangen realisiert. (die N3 hatte den Antrieb über Ketten) Die Kraftübertragung erfolgte durch ein mechanisches Viergang-Getriebe, das über Handräder bedient wurde. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem Dieselmotor aus Schönebecker Produktion. Diese Loks werden gerne fälschlicherweise als Köfs bezeichnet.

Video

Aus den Erfahrungen der N4 entwickelte man die V10B, wobei man den Führerstand höher legte. Der Antrieb blieb identisch, also 4-Gang Getriebe über Handräder. Die V10B unterscheidet sich auch im Raddurchmesser und anderen Stirnfronten von der späterern V15.


Quelle : Wikipedia (By Aquandur (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons)
hinten: V10B, vorne V15 .

Die Weiterentwicklung der V10B, -die V15- erfuhr eine Reihe verschiedener Änderungen, wichtigste war der Einbau eines Strömungsgetriebes, wobei die Handräder entfielen. Auch wurden stärkere Motoren verbaut, zunächst mit 150 PS. Später wurde auf 180 PS gesteigert, und diese Loks nannte man dann V18.
Die letzte Lok dieser Bauart war die V22 und V23, mit 220 PS und zusätzlich verstärktem Rahmen.


Quelle : Wikipedia (By HeizDampf at de.wikipedia [CC-BY-SA-2.0-de (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], from Wikimedia Commons)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Quisil« (27. Februar 2011, 20:17)


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Sonntag, 27. Februar 2011, 23:06


eine LKM N4, mit freundlicher Genehmigung von Jens Merte

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Montag, 28. Februar 2011, 12:43


Zementwerk Milke in Geseke
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

Verwendete Tags

DR, , Köf, Rangierlok, V15