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Samstag, 21. Januar 2017, 13:09

Nm-Test und Übungs-Anlage

Hallo zusammen,

ich hab ja vor längerer Zeit hier mal begonnen, eine Nm-Anlage im RhB zu planen. Allerdings bin ich über die Planungsphase nicht wirklich hinausgekommen (im nachhinein Gott sei dank), weil ich inzwisschen Erkenntnisse habe, welche ein Umplanen erforderlich machen. So ist die von mir angeommemene Steigung von 2,5% lt. der Erfahrung der Kollegen vom sNs viel zu steil. Sie empfehlen 1,5 -max 2%. Die Nm-Wagen bzw Zöge sind meist recht schwer, da sie meist aus Messing bestehen und dadurch die Loks zum Teil die Zugkraft nicht aufbringen können. Ok, bei den 1:150 Modelln von Kato sieht das wohl anders aus, aber ich hab ja nicht nur solche.
Deshalb habe ich jetzt umgeplant und will erstmal eine kleine Übungs- und Testanlage bauen. Die sollte dann so aussehen:



Es ist ein eingleisiger Hundeknochen mit einer Ausweichstelle ca. in der Mitte der Strecke (auch im RhB-Stil). Ein bisschen Steigung solls auch geben, ich habe 1,5% angenommen, so daß der rote SBhf auf 0, der Bahnhof/Ausweichstelle auf ca +3 und der grüne SBhf auf ca 6cm zu liegen kommen werden. Die beiden SBhf sollen verdeckt in einem Hügel/Berg liegen. Die Maße der Anlage wären dann 220x80cm², der kurze L-Schenkel 50x45cm². Dieser Schenkel ist nötig, um auf dieser Seite auf die ca. 2m Streckenlänge zu kommen. Als Gleismaterial werde ich -nach langem Überlegen- wohl Mä nehmen, code 40 scheidet aus, da die Kato Spurkränze zu hoch sind und ich keine Lust auf Spurkranzabdrehen habe, bzw mir auch die Möglichkeiten dazu fehlen. Und zw code 55 und Mä ist nicht wirklich kein großer Unterschied. Bei den Weichen im sichtbaren Bereich bin ich noch am überlegen, evtl Weichenwalter, die Mä-Weichen möchte ich hier eigentlich nicht haben.

Nachdem ich also das Holz nun gut 1J bei mir im Wohnzimmer abgelagert hatte, habe ich dann letzte Woche angefangen die Bretter mal zu verleimen und verschrauben. Letzten Samstag hat mir dann mein Cousin (er hat ja die große Tischkreissäge :D ) die Ausklinkungen und Durchführungslöcher in die Querbretter gemacht.



Nachdem ich dann alles zusammengeleimt und -geschraubt hatte, hat er mir dann heute die Ausklinkungen ins Längsbrett gesägt, so daß der Grundrahmen jetzt so aussieht:





Das Längsbrett kann jetzt verleimt und verschraubt werden. Das 50x45cm²-L Stück werde ich noch bauen, das Holz dafür ist allerdings schon gesägt. Als nächstes muß ich dann mal Füße besorgen, bei obi gibts so 4x4cm² "Balken" ich denke, die passen da ganz gut. Wo ich auch noch ein wenig hirne ist, ob ich die komplette Anlage auf Rollen stelle oder die Füße nur höhenverstellbar ausführe. Die Anlage soll an die Wand, ich hätte aber davor Platz um sie vorziehen zu können.

Soweit erstmal, wenns was Neues gibt, werde ich wieder berichten...



Gruß

Werner

2

Samstag, 21. Januar 2017, 13:45

Moin Werner,

das wird was :thumbup: und ich bin schon gespannt, wie es dann weiter geht ;)
Viele Grüße

Tom

3

Samstag, 21. Januar 2017, 13:52

Servus Tom,


das bin ich auch. Im Moment isses ja noch alles Theorie in meinem Kopf... Das spannende is ja, ob es so realisierbar ist...



Gruß

Werner

4

Samstag, 21. Januar 2017, 13:56

Mahlzeit Werner,


fein überlegt und der Rahmen ist natürlich noch feiner gebaut :thumbsup:
Als nächstes muß ich dann mal Füße besorgen, bei obi gibts so 4x4cm² "Balken" ich denke, die passen da ganz gut.

Vom Prinzip werden die schon passen, allerdings haben sich die Beine meiner Anlage (sehr ähnliches Material) dann doch verzogen (gebogen)
Die zweite Charge habe ich dann zusammen mit meinem Kumpel, einem gelernten Holzwurm beim Großhändler gekauft und wir haben sie dann zugeschnitten und gehobelt (maschinell!)
Nun fielen mir unlängst im Baumarkt verchromte Rohre (ca. 40 mm Durchmesser) auf. Für diese Rohre gibt es passende (in der höhe justierbare) "Füße".
Die Rohre sind allerdings, so ich recht erinnere, max. 800 mm lang.
Vielleicht wäre so etwas aber auch eine alte Naive ...
lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

5

Samstag, 21. Januar 2017, 14:23

Hallo Volker,


danke für den Tip mit den Füßen... Da werd ich mich mal umhören bzw. mal meinen Schreinerschwager fragen was der davon hält. Metalfüße wären natürlich eine Alternative, wobei mir 80cm fast bissi zu niedrig ist. Aber da werd ich dann auch mal meine Augen in dieser Richtung offen halten...



Gruß

Werner

6

Samstag, 21. Januar 2017, 15:49

Hallo Werner,

mein Tipp für Möbelbeine ist IKEA, da habe ich schon ein paar Mal zugeschlagen -- kenne aber das momentane Angebot nicht.
Auch interessant sind diese hölzernen CD-Regale (etwa 200cm hoch, etwa 20€), wenn man die in der Mitte teilt, bekommt man stabile Beine, in denen man Wagenschachteln lagern kann.

Viele Grüße 8)
Michael

7

Samstag, 21. Januar 2017, 17:09

Schaut gut aus.

Mein Tipp 40mm ist für fahrbar zu dünn. du hast da ja dann Quer Kräfte drauf.

wenn du Stellfüße möchtest schraubst du Rampamuffen ein http://www.ebay.de/itm/RAMPA-Muffen-Typ-…gOqJ02PxdyXYZfg

Bohrung dafür halt etwas tiefer damit die auch ganz rein gehen.
Gruß Ferdi

8

Samstag, 21. Januar 2017, 18:08

Hallo zusammen,

das sind ja wirklich gute Tips und Alternativen, die ihr da so aufführt. Ich werde mir das alles mal in Ruhe ansehen. Das mit dem "fahrbar" ist eigentlich nur für den Servicefall gedacht, daß ich die Anlage mal von der Wand wegziehen muß, um von hinten an nen SHbf zu kommen. Ich hoffe, das wird nicht allzuoft nötig sein.

Und weil wir gerade so bei der "Füßediskussion" sind, da stellt sich mir die nächste Frage: welche Höhe (Ebene 0)??? 0,90m... 1m... 1,10m... 1,20m???
Ok, bei 1,60 könnt ich gut im Stehen drunter arbeiten, aber zum Draufsehen bräuchte ich dann nen Schemel :D :D :D :D :D :D
Ich persönlich tendiere so zu 1,0 - 1,1m. Was meint ihr?



Gruß

Werner

9

Samstag, 21. Januar 2017, 18:16

Hallo Werner

ich habe bei mir die Moduloberkante auf 1100mm und die Oberkante vom Schattenbahnhof auf 850mm
Gruß Ferdi

10

Samstag, 21. Januar 2017, 22:16

Das ist ja (meine) die Höhe:

Sbhf: 100 cm - Anlage 125 cm

... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

11

Samstag, 21. Januar 2017, 22:26

Hallo Werner,

das Thema "Höhe" is für mich davon abhängig, ob ich lieber sitzend an der Moba bin, oder es vorziehe meistens stehend bzw. auf so was Hohem (Stichwort "Bügelhilfe" o.ä.) sitzend Moba fahre.

Je nach dem würd ich die Höhe wählen. Der Blick leicht von oben aus der bevorzugten Position wäre für mich das Kriterium.

Beste MobaGRüße
Tannenzäpfle


P.S.
Tolle Holzunterkonstruktion - zum neidisch werden :thumbup:

12

Sonntag, 22. Januar 2017, 11:00

Stimmt Tannenzäpfle.
Aber ich gehe lieber auf Stehhöhe und nehme zum sitzen einen Barhocker. Eventuell mit lehne etc.
So kann man beides gut vereinen .
Gruß Ferdi

13

Sonntag, 22. Januar 2017, 11:45

Hallo zusammen,

schön, daß hier mal bissi Diskussion aufkommt. Ich habe mir mal das Angebot an Füße bei IKEA angesehen, hmmm, ja, da gäbe es viele Möglichkeiten, aber leider leider sind diese Füße meist nur 70 oder 90cm lang, was mir zu kurz ist. Es gibt aber einen Fuß, der 105cm lang ist, nur der ist aus Edelstahl -was jetzt nicht unbedingt das Problem wäre- und kostet 19,99€ pro Stück. Ich brauche 7 Stk, da sind mir die 140€ einfach zu viel. Desweiteren werd ich jetzt mal schauen, was der Baumarkst so an Füßen bietet.

Bzgl. der Höhe bin ich im Mom noch ned so ganz durch, denk so zw. 100 -110cm werdens wohl werden. Ich bin ja auch so mehr der Sitztyp, der die Züge lieber im sitzen betrachtet. Ich werd da wohl mal ne Sitz- und Zuschauprobe bei meinem Cousin machen müssen.

Die nächste Frage die sich mir dann stellt, ist die bzgl. der Stärke der Füße. Ich weiß, daß es diese gehobelten "Balken" aus dem Baumarkt in 4x4cm² gibt. Sind 4x4 ausreichend, oder sollte man auf 6x6cm² gehen, oder ist das beides "oversized" und es reichen 2x2cm² Wie schauts mit dem Verziehen aus? Volker hat ja da schon von negativen Erfahrungen berichtet.

Und zum Schluß gäbs dann noch 2 weitere Punkte: Die Füße eckig oder rund und fest an der Anlage befestigt oder abnehmbar? Es soll auf jeden Fall eine stationäre Anlage sein, die nicht immer wieder mal transportiert wird.




Gruß

Werner

14

Sonntag, 22. Januar 2017, 16:08

Mahlzeit,
also, wenn ich vor meiner Anlage sitze (in einem ausrangierten Bürostuhl mit Rollen) fahren die Modelle fast auf Augenhöhe an mir vorbei. M.E. optimal!
Ein zweiter Aspekt: Ich schaue, leicht nach vorn gebeugt, auf meinen Schattenbahnhof


Jetzt zu den "Beinen". Die Rohre, die ich entdeckt habe, gab es in einem Großhandel / resp. im Werksverkauf eines "Leisten - und Rahmenherstellers (!).

Solltest du zu den "Balken" tendieren (müssen), dann bleibe bei den 4 x 4. Dünner, dann wird's wackelig, dicker wird's schnell klobig ;) .

Zur Höheneinstellung kann man "Schwerlastdübel"* aus Messing unten in die Beine einsetzen.
(10 mm bohren, dann kannst du M8 - Gewindestangen eindrehen, evtl. mit Kontermutter versehen und dann die passenden Rollen draufschrauben)
*http://www.hornbach.de/shop/Messing-Spre…14/artikel.html

Ich würde sie fest montieren

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

15

Sonntag, 22. Januar 2017, 17:35

Servus Werner,

wieder einmal komme ich auf die Ideen von Cox zurück: Dieser hat als Unterbau teilweise IKEA-Küchenelemente verwendet 8)

In deinem Fall würde ich allerdings einmal nach Küchen-Rollwagen schauen. Diese haben (wer hätte das gedacht ;) ) schon Rollen - und eine Arbeitsplattenhöhe von 85cm. Gegebenenfalls kann man davon 2 anschaffen - oder Einen zerlegen. Im Netz (und sicher auch beim Möbel-Discounter) findet man die Kleinmöbel schon für um die 70 Euro.

Wenn man zu den 85cm noch ca. 13cm Rahmen- und Gleisunterbauhöhe hinzurechnet ergibt sich mMn eine für dich vernünftige Sitz-Betrachtungshöhe. Viel höher würde ich eigentlich nicht gehen - der Zug am vorderen Anlagenrand verdeckt sonst die dahinter liegenden Gleise. Im Zweifel würde ich eine "Sitzprobe" am Schreibtisch mit Büchern (die Älteren unter uns kennen diese Informationsträger sicher noch) und daraufgelegten Gleisen machen.

Gruß - Bernie
Früher war mehr Lametta !

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