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Sonntag, 16. April 2017, 20:32

eine Alternative zum Fliegenklatschenbegraser...

Hallo,

für alle, denen eine zum Begrasungsgerät umgebaute Fliegenklatsche etwas suspekt erscheint, gibt er hier eine preisgünstige Alternative.




Gruß

Werner

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Montag, 17. April 2017, 11:34

Grüß Gott und ein Frohes Rest-Ostern,

in der Tat eine Alternative. Ob sie allerdings preiswerter ist - kA
(zugegeben, ich bin zu faul um die Preise für die Einzelteile rauszusuchen ;) )


Zum Anderen bin ich mir nicht sicher, ob dieser ganze Aufwand (nachträgliches Fixieren = 30 Minuten Nachbehandlung!) so meins wäre ...

Trotzdem, dir Werner, einen schönen Dank fürs Einstellen

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

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Montag, 17. April 2017, 19:21

Hallo Volker,

ich habe keinen Kleister verwendet, sondern Noch Grasleim. Dieser bildet nicht so schnell eine Haut wie es z.B Ponal macht, bindet aber viel schneller ab als Kleister. Ich habe bisher max. 4mm Fasern verwendet, da war mit diesem Leim kein weiteres "Nachfixieren" notwendig, die Fasern sind schön stehen geblieben.

Noch kurz einige Anmerkungen zur Maschenweite der Siebe.
Ich habe (noch?) einen dieser selbstgebauten Fliegenklatschenbegraser mit einem Sieb der Maschenweite ca. 1mm. Bei längeren (4mm und länger) Fasern ist das ok, da gehen nicht so viele durch. Verwendet man aber kürzere Fasern, z.B. 1mm oder 0,5mm (zum Benadeln von Bäumen) reicht ein kurzes "Zittern" und die Fasern sind fast komplett durch. Es gibt aber so 2-teilige Tee-Eier (etwa schneeballgroß) die eine Maschenweite von ca. 0,5mm haben. Mit denen läßt es sich bei kurzen Fasern besser arbeiten, da nicht so viele Fasern auf einmal durchgehen. Und wenn man enge Stellen begrasen möchte, gibts diese Teeeier auch in klein (ca. 2-3cm Durchmesser).

Da bei dem o.g. Gerät das Sieb nicht fest mit dem Gerät verbunden ist, wie es eben bei den Fliegenklatschengeräten der Fall ist, so kann man sich dann leicht für jeden Anwendungsfall passend auswechselbare Streuer herstellen.



Gruß

Werner


edit: Rechtschreibfehler korrigiert...

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Dienstag, 18. April 2017, 01:55

Hi zusammen,

Ich verwende schon seit ca. 10 Jahren ein Begraser dieser Bauart.

Ich verwende einen verdünten Weissleim und hatte bisher noch keine Probleme mit umgefallenen Fasern.
wenn ich grössere Flächen begrase, arbeite ich in Etappen. Weissleim einstreichen, begrasen und dabei ca 10 cm vom Ende des Leim wegbleiben. Dann Leim weiterstreichen und weiter begrasen.
Manchmal nutze ich auch einen Wasserzerstäuber, um den Leim länger offen zu halten.

Weil ich zum Klopfen zu faul bin, spann ich eine Flügelmutter in den Akkuschrauber und rühr damit im Sieb.

1mm Fasern hab ich noch nicht damit verarbeitet.
Ich würde mit einem Sieb aus dem Aquriumbedarf probieren.
Da diese aus Kunststoff sind, einfach ein Stück Hasendraht ins Sieb legen und daran den Pol anschliessen.
Funzt gut, hab ich schon gemacht.

Hab mir auch aus diesem feinmaschigen Moskitodraht selbst Siebe gebaut, um z.B. zwischen den Stützen vom Viadukt zu begrasen.

Damit ist z.B. auch mein Kornfeld entstanden.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/foru…wirtschaft#aw14

Gruss Klaus