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Montag, 8. Januar 2018, 16:48

Frage zur Verarbeitung von "Koemo-Schotter"

Hallo Forum..... hier meine erste Frage an Euch....

Ich wollte beim Schotter nicht "geizig" sein und habe mich, auch auf viele Empfehlungen in anderen Foren, für die Verwendung von Koemo-Schotter entschieden. Die übliche Verwendung von Leim-Spüli ist mir geläufig, habe ich auf meinem Testkreis verwendet. Auf mehrfachen Rat habe ich auch den Schotterkleber von Koemo mitbestellt, der sich auch für viele andere Anwendungen empfiehlt...... falls was übrig bleibt :D

Nun meine eigentliche Frage, da ich auf der Koemo-Seite nichts finde: Wird der Kleber unverdünnt aus dem Originalgefäß verwendet und ist es trotzdem ratsam den Schotter vor dem Verkleben, einzunässen. Laut Hersteller ist im Kleber bereits Fließverbesserer enthalten.

Falls jemand hier ist, der bereits mit dem Produkt gearbeitet hat, würde ich mich über eine Rückantwort sehr freuen.
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

2

Montag, 8. Januar 2018, 17:04

Hallo Namensvetter,

ich habe zwar Koemoschotter da, ihn aber noch nicht verwendet. Ob der Kleber verdünnt werden soll, kann ich dir leider auch nicht sagen, aber ich denke, dass das Anfeuchten des Schotters vor dem Verkleben nicht verkehrt ist. Ich persönlich würde es machen.


Viele Grüße aus der fränkischen Schweiz...

Werner

3

Montag, 8. Januar 2018, 17:08

Hallo Werner..... herzlichen Dank für die schnelle Rückantwort.

Hab ich mir auch gedacht, falsch kann es sicherlich nicht sein.
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

4

Montag, 8. Januar 2018, 17:41

Moin Werner,

ich hab den Koemo Schotter und Schotterkleber bereits mehrfach verwendet.

Das Durchfeuchten des Schotter mit einem Wasser-Spüli-Gemisch kann ich Dir nur empfehlen. Trocken schwemmt Dir der Schotterkleber den Schotter weg. Den Schotterkleber verwende ich nur unverdünnt. Ich hatte ihn mal 1: mit Wasser verdünnt, aber da hielt der Kleber den Schotter nicht mehr. Abgesehen davon, verdünnt sich ja der Kleber automatisch mit dem Wasser-Spüli-Gemisch, mit dem Du vorher den Schotter durchfeuchtet hast.

Wichtig dabei ist das Durchfeuchten des Schotters, anfeuchten bringt da nicht viel. Dann bekommst eine harte äußere Kruste und innen bleibt der Schotter trocken, d.h. der Kleber kommt dort nicht an.

Soweit meine Erfahrungen
Viele Grüße

Tom

5

Montag, 8. Januar 2018, 18:17

Hallo Tom....herzlichen Dank, damit kann ich was anfangen.... :thumbsup:

Finde es schade, dass "Koemo" auf der eigenen Webseite nicht darauf eingeht... wie der Kleber fachgerecht verwendet wird und dem gelieferten Kleber lag auch nichts bei, obwohl ich darum gebeten hatte...... aber der Schotter sieht aus wie erwartet.....

Morgen gehts los..... Schienen sind schon gealtert.... jetzt noch Schwellen und dann "freu" ich mich aufs "Schottern..... :rolleyes: Bin mir nur noch nicht ganz schlüssig ob ich die Schwellen mit einem Stich ins "Grau" mache..... oder versuche den Ton des Schotters zu treffen. Ich hab die zwei Fabtöne dunkle Patina und mittlere Patina geordert.....
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

6

Dienstag, 9. Januar 2018, 17:56

Der Schotter ist eingetroffen und schaut auch wirklich so aus wie vom Hersteller auf seiner Seite gezeigt..... gefällt mir sehr gut. Anbei ein Bild davon.....
Ich habe Schotter mit dunklerer Patina und mittlere Patina genommen.... also Bahnhofsbereich-BW dunkel..... Strecke etwas heller.

Aber eventuell kann mit jemand helfen meine Unschlüssigkeit zur Schwellengestaltung zu nehmen ;(
Ich hab mir hunderte Bilder angeschaut.... aber ich schwanke immer noch ob die Schwellen einen Farbton wie der Schotter erhalten oder eher ein hellerer Grauton. Was meint Ihr dazu?
»Oldbobbele« hat folgendes Bild angehängt:
  • Schotter.jpg
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

7

Mittwoch, 10. Januar 2018, 12:02

Sind das Holz- oder Betonschwellen die deine Gleise haben?



Gruß

Werner

8

Mittwoch, 10. Januar 2018, 14:02

Hallo Werner..... es sind alles Holzschwellen, im Sichbereich alles von Roco mit braunen Schwellen.
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

9

Mittwoch, 10. Januar 2018, 14:51

Moin,
... ob die Schwellen einen Farbton wie der Schotter erhalten oder eher ein hellerer Grauton
Holzschwellen sind dunkelbraun bis schwarz, je nach Oberflächenbehandlung
https://www.google.de/search?biw=1324&bi…1.0.VKE4oGN3ZSk
Da hast Du die freie Auswahl, auf bei einzelnen Schwellen.
mfg ntrail

10

Mittwoch, 10. Januar 2018, 16:16

@ ntrail---- herzlichen Dank für den Link.

Aber genau da liegt mein Problem..... da ist von schwarz bis hellgrau alles vertreten. Das "Beste" wird sein ich nehme ein Stück Gleis, färbe die Schwellen und bestücke mit Schotter als Muster, bis ich denke es könnte passen..... ich denke, dass das auch jeder aus seiner Sicht betrachtet und einschätzt.
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

11

Mittwoch, 10. Januar 2018, 16:48

Hallo,

wie Udo schon sagt, dunkelbraun bis schwarz... Ein helles Grau würde ich nicht nehmen. Und ich würde darauf achten, dass doch ein gewisser farblicher Unterschied zum Schotter besteht. Im Bahnhofsbereich könnten die Schwellen dann einen Tick mehr ins bräunliche gehen, was ja durch den Bremsstaub verursacht wird...


viele Grüße aus der fränkischen Schweiz...

Werner

12

Mittwoch, 10. Januar 2018, 19:18

Vielen Dank Werner.....

wie gesagt werde ich mal ein paar Musterstücke erstellen.....
Mit einem "Gleisfrei" und viel Spass

Werner

13

Montag, 15. Januar 2018, 19:26

Farbe vom Schienenbett

Hallo Werner,
das Problem mit der Farbgebung des Schotters hatte ich vor Jahren auch.
Man sieht viele schöne Bilder von Moba Anlagen mit den unterschiedlichsten Farbtönen am Gleis. Wer hat nun Recht mit seiner Gestaltung?
Ich bin an einem schönen Tag mal raus an die Bahnstrecke und hab mir die Farben in natura angeschaut.
Wenn eine Strecke längere Zeit in Betrieb ist, sieht man, in der heutigen Zeit, keinen Farbunterschied zwischen Gleis, Schwellen und Schotter, wenn nicht gerade kurz zuvor eine Stopfmaschine gearbeitet hat, oder neue Gleise verlegt wurden.
Es ist nur eine einheitlicher Farbton von Rost.
Ich glaube auch nicht, das da wirklich Bremsstaub oder sonstwas zum tragen kommt.
Befahrere Gleise sind blank - aber nicht rostfrei. Wird das Gleis feucht oder nass, bildet sich Flugrost. Der nächste Zug fährt drüber undverteilt es auf dem Schienenbett, den Schwellen und dem Schotter.
Ob das zur Dampflok Ära anderst war, kann ich nicht sagen, bin leider keinZeitzeuge, bzw zu der Zeit als ich es noch hätte sehen können ( als kleiner Bub ), haben mich nur die Loks interessiert und nicht die Farbe vom Schienenbett.
Aber zur Dampflokzeit kam noch die ganze Feuchtigkeit von den Damploks dazu, Dampf aus den Zylindern ( wenn es denn zu diesem Zeitpunkt noch Dampf war oder schon ein Destilat ), unmittelbat an den Gleisen - quasi ein Dauerregen....
Evtl etwas dunkler wegen den Russpartikeln, aber ich glaub kaum - rostige Gleise und holzfarbene Schwellen...

Mein Tipp - geh raus an die 1:1 Gleise und schau selbst.

Gruss Klaus

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