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Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:41

Elektrische Verbindung von Modulen oder Anlagen

Hallo
Ich bin grade am überlegen ob es sinnvoll ist einzelne Teile oder Module die man von der Anlage mal trennen möchte mit den Handelsüblichen Scartsteckern, wie sie beim TV oder DVD verwendet werde, zu verbinden. Oder wie macht Ihr das so?
Gruß, Jörg

Kritik und Ideen sind genauso gern gesehen wie Lob und Rat zur guten Tat.
Bau einer Lok in Nm

2

Donnerstag, 1. Februar 2018, 00:09

Hallo Jörg,

es kommt bissi drauf an wieviele Adern du so von Segment/Modul zu Segmnet/Modul durchverbinden willst. Wenn du nur die Fahrspannung durchverkabeln willst, würden Bananenbuchsen/Stecker reichen.
Willst du mehr durchverbinden, dann solltest du höherpolige Steckverbinder nehmen. Wichtig ist, dass die Kontake eine hohe Strombelastbarkeit haben. Sub-D Verbinder (sowohl 9 als auch 25.pol) werden oft genommen, die haben eine Kontaktbelastbarkeit von 1A... Wenn das zu wenig ist, dann schaltet man einfach mehrere Kontakte parallel. Der Fürther Eisenbahn club FEC z.b. verwendet z.b. 25pol. Sub-D. Der Vorteil von Sub-D ist auch, dass man fertige Kabel bekommt und die dann nicht selbst löten muß. Außerdem gibt es so Adapter http://www.pollin.de/shop/images/article…g/X723257.2.JPG oder https://www.pollin.de/images/1600x1200x9…ter-9-polig.jpg bei denen du dann deine Verkabelung leicht anklemmen kannst.

Aber auch die von dir angedachten Scart-Steckverbinder sollten gehen. Auch hier kannst du bei Bedarf mehrere Adern parallel schalten. Ich persönlich würde wahrscheinlich zu den Sub-D Verbindern greifen.



Gruß

Werner

3

Donnerstag, 1. Februar 2018, 07:23

Moin,

ich nutze für meine Module bei Mehrfach-Verkabelung Centronics-Stecker/Buchsen. Sie sind belastbar bis 5A und extrem Kontaktsicher.

Die Centronic gibt es in verschiedenen Ausführung, je nachdem wieviel Kontakte man benötigt.

Hier mal ein Link:

https://www.reichelt.de/Centronics-Verbi…=3&GROUPID=7533
Viele Grüße

Tom

4

Donnerstag, 1. Februar 2018, 07:55

Hallo
Beide Varianten gefallen mir da sehr gut.
Die Sub-D Verbinder scheinen die einfachere Handhabung durch das verschrauben wie bei Lüsterklemmen zu sein. Was auch einen Anschluss von Leitungen mit grösseren Querschnitt ermöglicht.
Bei der Verbindung über Centronics Stecker gefällt mir die Verbindung der Stecker mit Hilfe von Klammern sehr gut.
Aber das ist nur der erste Eindruck den ich da persönlich habe.

Wichtig ist es ,finde ich zumindest, ist das es eine Varbindung sein sollte die alle nötigen Verbindungen in einem Stecker vereinen. Und das tun sie.
Gruß, Jörg

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Bau einer Lok in Nm

5

Donnerstag, 1. Februar 2018, 08:40

Hallo Jörg,

zu deiner Ausgangsfrage (SCART-Stecker): Die Kabel sind zwar recht günstig zu bekommen - aber: Bei vielen billigen Kabel sind nicht alle Kontakte belegt; d.h. man hat dann letztlich nur eine 10-polige statt der angenommenen 20-poligen Verbindung. Auch sind die Verbindungen trotz des massiven Äußeren mechanisch nur unzureichend belastbar und die verwendeten Kontaktbleche neigen zur Oxidation. https://de.wikipedia.org/wiki/SCART

Gruß - Bernie
Früher war mehr Lametta !

6

Donnerstag, 1. Februar 2018, 09:44

Hallo Bernie,
Das mit der Oxidation habe ich nicht gewusst. Gibt es da bestimmte Merkmale auf die man in der Beschreibung beachten sollte oder zählt das nur für die Scartstecker ?
Gruß, Jörg

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7

Samstag, 3. Februar 2018, 18:05

Hallo Jörg,

die SCART-Verbindungen sind eigentlich für den Konsumbereich gedacht - d.h. möglichst billig in der Herstellung.

Sicherere Verbindungen findet man in der (professionellen) Daten-Technik - die bereits empfohlenen Stecker würde ich daher vorziehen.

Es gibt auch Ausführungen mit erhöhten Anforderungen für industriellen Einsatz - die sind allerdings für den Hobby-Bereich (preislich) überdimensioniert.

Gruß - Bernie
Früher war mehr Lametta !

8

Samstag, 3. Februar 2018, 19:48

Danke für den Tipp Berni. Habe mir schon sowas gedacht und werde auch die andere Lösung verwenden.
Gruß, Jörg

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Verwendete Tags

elektrische Verbindungen