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31

Mittwoch, 17. Juni 2015, 15:24

Moinsens,
die "Dinger" sind Relikte aus meiner Vor - Nichtraucher - Zeit
Es handelt sich dabei um "Filter" aus "osteuropäischer" Produktion, tja und die liegen z. Zt. gaaaanz unten in einer großen Sammelkiste. Wird also z. Zt. nix mit Fottos
Einen Einsatzort habe ich ja schon im zweiten Bild angedeutet: die Landwirtschaft ..., aber die Idee mit dem Großlüfter ...
Na schaun wir mal ...
lG
Volker,
der auch schon ein paar PKW "aufgeschnitten" hat
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

32

Donnerstag, 18. Juni 2015, 12:12

Hallo Volker,

also sowas! "Jack the Ripper" in N? :P
der auch schon ein paar PKW "aufgeschnitten" hat
Respekt! :) Das ist eine wahre "Fieselarbeit", will ich auch noch bei einigen Fahrzeugen machen :S

Ich habe noch Ideen für Deine "weißen Teile".

* Nach dem Traktor und der Ballenpresse zu schließen, bist Du eher "modern" unterwegs. Dann könnten auch fabrikneue Schneekanonen ins Gebirge transportiert werden. Die haben zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit den Großlüftern, sind dann halt eine Variation... ;)

* In betongrau komlett gestrichen könnten sie auch als Kleinkläranlage durchgehen, evtl. noch einen Rohranschluss (diese Röhrchen von Wattestächen oder Lollis) seitlich in die "äussere Kammer" (Zulauf), einen Überlauf in die" innere Kammer" und einen Ablauf, der von innen durch die "äussere Kammer" nach außen geht. Dazu am Rand drei Kranösen für die Montage und daneben ein paar betongraue Deckel (aus grauem Karton gestanzt) -- fertig. Sieht bestimmt interessant aus und hat nicht jeder. ^^


Als Ballen für die Rundpresse sehe ich die Teile (wegen innen hohl) eher nicht. Solche Ballen würde ich aus Knetmasse / Plastilin formen. dann sind die auch nicht alle zu 100% gleich. :D

Viele Grüße
Michael

33

Donnerstag, 18. Juni 2015, 15:24

Servus Michael,

das sind ja mal ein paar wirklich gute Ideen.

Hatte die Dinger mal in einem offenen Schuppen, in meinem zu erstellenden Gehöft - Modul, gestapelt.
So macht die Ladegabel am Trecker auch Sinn.
Kam m.E. recht gut, leider finde ich die Fotos davon z. Zt. nicht ...
Man muss die Seiten dann aber auch noch verschliessen, zumindest an den sichtbaren Seiten der Stapel.

... wenn die Fotos wieder auftauchen, stelle ich sie ein

lG
Volker
... zu meiner HP: http://vaueff.jimdo.com/

34

Freitag, 19. Juni 2015, 12:40

Plattenholz - Holzplatten

Hallo Leute!

Nachdem ja jetzt endlich ein wenig "Leben" im Thread ist (finde ich prima! :thumbsup: ), mache ich mal weiter. 8)

Beim momentanen Thema "Holz" kann man natürlich auch Ersatzstoffe verwenden, Schilfreste, trockene Grashalme und Papier oder Karton (wobei die letzten zwei ja auch "irgendwie aus Holz" sind :rolleyes: ).

Für das heutige Ladegut-Thema "Plattenholz - Holzplatten" habe ich dünnen Karton in passenden Farben verwendet.
Zuerst habe ich den Karton in entsprechend breite Streifen (zwischen 6mm und 13mm) geschnitten und diese dann in kleine Rechtecke geteilt. Dazu brauchte ich noch "Unterleghölzer" (feine Streifen, etwa 0,3-0,5mm breit), die ich aus hellerem Karton, der etwas dünner war, geschnitten habe.
Und wieder wurde gestapelt: zwei der Unterlegehölzer habe ich auf die Plattenunterseite geklebt, ebenso auf die Plattenoberseite. Damit das ganze schneller vorwärts kam, habe ich die nächste Holzplatte komplett über den Klebestift gezogen und auf die beiden "Leistchen" geklebt. Dann wieder zwei Leistchen, darauf die nächste (komplett "beleimte") Holzplatte usw. bis zur gewünschten Höhe. Ich habe nach 10 Lagen aufgehört... :wacko:

Ein paar Hinweise dazu noch:
  • Beim Zusammendrücken nur an den Stellen mit den Leistchen drücken, sonst passiert sowas wie beim hellen Stapel. X(
  • Die auf der Unterseite komplett mit Leim versehenen Platten werden durch den Leim etwas stabiler, was nicht so schlecht ist. ^^
  • Wichtig, die Leistchen sollten so einigermaßen übereinander zum Liegen kommen, auch die Platten sehen ordentlich geschichtet besser aus. :D

Was ich bisher noch nicht gemacht habe :whistling: :
Es fehlt entweder eine Bindung nahe der Leistchen oder ein komplettes In-Folie-Packen, damit das für die Bahnverladung geeignet ist.
So, wie es jetzt ist, sollte das nur im Lieferwagen bzw. unter einer Plane transportiert werden -- also ideal für Verladeszenen im Automobilbereich, so wie es Volker schon gezeigt hat. Oder man lagert die Stapel in einem Hof, beim Sägewerk, im Baustoffhandel etc. :)

Die (Nicht-Euro-)Paletten, die da noch zu sehen sind, sind aus Resten des Kartons entstanden und dürften von der Bauweise her "selbsterklärend " sein. :P
Da werde ich wohl auch mal Ziegel drauf stapeln. ;)

Viele Grüße
Michael
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Montag, 22. Juni 2015, 18:29

Flachglas-Transport

Hallo Leute!

heute stelle ich ein wirkungsvolles, einfach nachbaubares und sehr preiswertes Ladegut vor: Flachglas.
Natürlich in der Modellbahnversion :P

Vor einiger Zeit habe ich beim Abkürzen über eine Baustelle ein Verpackungsband einer Farbe gefunden, die ich vorher so noch nicht bemerkt hatte: grünlich wie Fensterglas, wenn man es seitlich betrachtet, aber stark glänzend. Damit sind Betonsteine zu einer Transporteinheit verbunden gewesen. Und wenn das schon so rum liegt -- man soll ja nix verkommen lassen, gell? :rolleyes:
Also habe ich mir einen solchen Streifen mitgenommen und daraus (wieder mal) Ladegut gebastelt. :whistling:
Glasplatten habe ein verhältnismäßig hohes Gewicht und werden normalerweise stehend transportiert, deshalb ist ein stabiles Ladegestell notwendig.
Grundlage für das Ladegestell in Holzausführung sind Streichhölzer, passend für die Breite eines Rungenwagens zugeschnitten (Das Bau-Bild "kFlachglas_1" ist für eine größere Ausführung, die kleinere hat nur zwei Querhölzer -- aber da hatte ich gerade keinen Foto zur Hand). Dazwischen habe ich kurze Stückchen für einen gleichmäßigen Abstand geklebt. Mittig habe ich auf die Querhölzer eine senkrechte Stütze (bei der Langversion) geklebt, bzw. einen Winkel aus zwei Streichhölzern (Kurzversion). Bei der Langversion kommen noch schräge Stützen als Auflage für die Platten dazu, ebenso diagonale Verstrebungen zwischen den senkrechten Stützen. Bei der Kurzversion habe ich die Diagonalen zwischen den beiden Winkeln eingeklebt (man sieht sie ein bißchen über die Platten ragen in "kFlachglas_3"). Ans Ende der Querhölzer kommt jeweils ein Brett als Rutschbremse -- das "Brett" ist ein kleiner Abschnitt von getrocknetem (Un-)Kraut mit hohlem Stängel (für Modellbahner gibt's nix "un" :D ) -- oder ein Balsaholzsplitter.
Die "Flachglasplatten in Schutzhüllen" habe ich von dem Verpackungsband abgeschnitten, rechtwinklig auf gleiche Länge gefeilt und sauber entgratet. Dann habe ich jeweils zwei pro Seite auf das Ladegestell geklebt. Die Verzurrung besteht aus grünem Zwirn, der immer möglichst an der gleichen Stelle verknotet/verklebt wurde (das sieht ein bißchen nach Spannschloß aus). Zum Schluß habe ich mir noch einen winzigen Papierausdruck gemacht, ausgeschnitten und schräg aufgeklebt.
Die Ladegestelle sind wahrscheinlich etwas überdimensioniert, aber unter den Platten fällt das meiner Meinung nach nicht so sehr auf. Für den Zug ist es aber ein netter optischer Hingucker, der zudem praktisch nichts kostet außer Zeit -- aber deswegen hat man ja das Hobby. ;)
Mir persönlich gefällt übrigens die kleine Ausführung des Ladegestells (die auf den Bildern verladen ist) besser... :)

Viele Grüße
Michael
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Donnerstag, 25. Juni 2015, 14:03

Verhülltes

Hallo Leute!

Vielleicht kennt der eine oder andere diese Zahnbürsten mit den austauschbaren Köpfen. Die Austauschköpfe werden in einer Klarsichtverpackung geliefert, die eine sehr interessante Form hat -- zumindest für Modellbahner... :rolleyes:
Wie schon mal geschrieben: ein Modellbahner kann (fast) alles brauchen -- nur nix verkommen lassen! :whistling:
Während TT- und H0-Bahner die Teile unverändert verwenden können, müssen wir N-ler erst nochmal Hand anlegen bzw. die Schere verwenden und die Teile der Länge nach durchschneiden. Danach werden die beiden Hälften mit leichtem Zwang überlappend zusammengeschoben und verklebt, und zwar so weit zusammengeschoben, dass sie leicht und ohne Zwängen auf die Ladefläche eines Flach- oder Rungenwagen passen. Nachdem sich mit dem "durchsichtigen Zeug" nicht so richtig hantieren lässt (irgendwie schlecht zu sehen ;) ), kam ein Sprühstoss Farbe aus einer Spraydose drauf. Egal welche Farbe, sieht man nach dem nächsten Schritt sowieso nicht mehr so richtig.
Jetzt wird aus einem gebrauchten Teebeutel (ich mag dieses Material, hat sicher noch keiner bemerkt :whistling: ) ein Rechteck geschnitten, mit dem das lackierte Plastikteil verpackt wird. Vorher habe ich allerdings klar auftrocknenden Kleber (z.B. Flinke Flasche, Pritt, Tesa o.ä.) nicht gerade sparsam am unteren Rand des Plastikteils aufgetragen. Evtl. ist es günstig, wenn man das Beutelmaterial nochmal nass macht, dann kann man schöne Falten um den Unterbau legen... :)
Beim Verpacken die "Teebeutelplane" gut in den Kleber drücken, es macht nichts, wenn's durch das Material was durchdrückt. Die Plane darf rundrum ruhig überstehen. Wenn man das ganze gleich auf der Ladefläche macht, passt das nach dem Trocknen genau auf den Wagen. Mit den Klebern, die ich verwendet habe, ist auch nichts dauerhaft kleben geblieben. :P
Wenn alles getrocknet ist, gehe ich mit Wasserfarben aus dem Malkasten (die glänzen nicht) nochmal über die "Plane" drüber mit einem schmutzig grau-grün-braun-schwarz-oliven Farbton -- soll halt "gebraucht" aussehen. Dann darf alles nochmal trocknen.
Zum Schluß wird die Plane mit etwas schwarzem oder braunem Zwirn "niedergebunden" (=einfach unten verknoten, da sieht man die Knoten nicht :D ) .
Fertig zum Aufladen. 8)

Viele Grüße
Michael
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Montag, 29. Juni 2015, 14:02

Verbesserung bei den "verhüllten Ladungen"

Hallo Leute,

noch eine kleine Ergänzung zu den "verhüllten Ladungen": ich habe probehalber vor dem Verpacken einen passend zugeschnittenen Karton unter das lackierte Ladegut geklebt, das macht die Sache viel einfacher! :P Dann braucht man die Fäden auch nicht mehr verknoten, die kann man einfach unten festkleben. :D

Viele Grüße
Michael
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Dienstag, 7. Juli 2015, 10:52

Förderschneckentransport

Hallo Leute,

ich bin beim Aufräumen über eine abgeschnittene Schraube gestolpert und sah durch die "N-Brille" 8) ein neues Ladegut : eine Förderschnecke.

Aus Rührstäbchen habe ich mir die gezeigten Holzteile geschnitten und gefeilt. Die Schnecke (Rest einer Spax-Schraube, an beiden Enden glatt geschliffen) habe ich mit UV-härtendem Kleber an den beiden "Mulden" befestigt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Standflächen auf der gleichen Ebene ausgerichtet werden. Also habe ich erst eine Mulde verklebt, die zweite Mulde habe ich mit dem Kleber benetzt und alles zusammen auf die Bastelunterlage gestellt. Dis zweite Mulde richtet sich auf diese Weise gleich richtig aus -- dann mit dem UV-Licht drauf -- und fest ist die Sache. ^^
Die Seitenbretter sind möglichst "bodennah" angeklebt; einen "Splitter" habe ich noch in der Mitte durchgeschoben, damit da auch eine Stütze ist.
Eine Fummelei waren dann die kleinen Keile für die seitliche Befestigung, hat aber geklappt. Ein Litzendrähtchen kam dann noch zum Niederbinden zum Einsatz, da mir die Lagerung in den Mulden allein zu unsicher erschien. Zum Schluss habe ich ein paar Nägelköpfe mit einem sehr spitzen Bleistift (dadurch wirken die "metallisch" :D ) aufgepunktet und für Fotos auf einen Güterwagen gestellt.
Ob es dann dieser Güterwagen bleibt oder ein R- oder O-Wagen wird, weiss ich noch nicht... ;)

Viele Grüße
Michael
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Dienstag, 7. Juli 2015, 22:20

bin beim Aufräumen über eine abgeschnittene Schraube gestolpert

... dir kann ma aba auch wirklich garnix in die Hand geben, ohne dass es am End bei der Moba landet ...

Bist iwi scho unverbesserlich ...


;) ;) ;)

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 13:34

Hallo Gerhard
... dir kann ma aba auch wirklich garnix in die Hand geben, ohne dass es am End bei der Moba landet ...
...aber wenn mich das Teil doch so ansieht und unbedingt auf der Modellbahn mitspielen will :whistling: ... kann ich doch nicht "Nein" sagen, oder? :rolleyes:
Manche Sachen trau' ich mich ja sowieso nicht, hier vorzustellen :D Sonst werd' ich noch als "Müllsammler" bezeichnet :S Obwohl, wahrscheinlich schon zu spät :P

Viele Grüße
Michael

41

Montag, 13. Juli 2015, 17:52

Hallo Bastler!

Aus Feuerzeugen lassen sich schöne Dinge herausholen, vor allem aus den älteren mechanischen! :)

Anfangen möchte ich mit dem Reiberad, das ich in drei Teile zerlegt habe: die beiden äußeren Räder, an denen der Daumen seine Arbeit tun darf, und dem mittleren, das mit dem Feuerstein für die Funken zuständig ist.
Am besten habe ich die Teile auseinanderbekommen, indem ich mit einem Messer mit dickerer Klinge am Rand zwischen Außen- und Mittelteil aufgesetzt habe und dann mit mäßigem Druck hin- und hergerollt bin. Irgendwann gibt die Presspassung auf und die Teile fallen auseinander. Auf der anderen Seite dann genauso. Das Messer wird dabei übrigens nicht schärfer... :S
Wenn man die Außenräder genauer betrachtet (mit der "N-Brille" 8) ), sieht man schöne Zahnräder. Ich habe mehrere Typen gefunden, die ich im ersten Bild vereint habe.
Mit einer Handvoll Streichhölzer habe ich mir dann die passenden Transporthalterungen gebaut.

Das innen glatte Rad ist angenommenermaßen schwerer als die anderen :whistling: und bekommt deshalb ein eigenes Gestell aus zwei dicken Balken (Streichhölzchen), die Länge entspricht der Wageninnenbreite, und zwei Querbrettern (halbiertes Streichhölzchen). Da das Zahnrad nach unten einen Wulst hat, der zwischen den Balken zu liegen kommt, kann es seitlich nicht über die Balken wegrutschen. Das erste Gestell ist im Rohbau fertig.

Beim Dreiergestell bin ich genauso vorgegangen, nur dass ich die unteren Balken nach dem benötigten Platzbedarf der Zahnräder zugeschnitten habe. Als Querbretter kamen geviertelte (oder so :D ) Streichhölzer zum Einsatz.

Das Zahnrad mit dem Feingewinde ist ursprünglich für die Regulierung der Gaszufuhr zuständig gewesen. In N braucht man dafür schon ein "etwas besseres" Transportgestell ;) : auf zwei im Wageninnenmaß zugeschnittene "Balken" kommen weitere kurze Abschnitte, die die "Achse" fixieren. Als Abstandshalter dienen wieder halbierte Streichhölzer. Die Ausnehmung aus dem Balken auf der dünnen Achsseite habe ich nachträglich so weit eingefeilt, bis die Achse waagerecht lag. Dann erst mal alles zusammengeklebt (krumm und schief und zu lang), nochmal etwas korrigiert und nach dem Trocknen bündig zugeschnitten. Dabei habe ich festgestellt, dass das so nicht funktionieren kann. Also habe ich das Gestell nochmal auseinandergenommen und mit einem dritten Querholz und längeren unteren Abstandshaltern versehen.
Dabei habe ich auch gleich die kleinen Sicherungskeile angeklebt, mit denen so ein Gestell beim Vorbild am Wagenboden festgelegt wird.

Erst mal viele Grüße :)
Michael
(wird fortgesetzt :rolleyes: )
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Dienstag, 14. Juli 2015, 15:35

So, jetzt kommt die angedrohte 8) Fortsetzung...

Beim nächsten Teil (das wieder von einem Reiberad abstammt: das zweite Rad wollte einfach nicht von der Achse abgehen 8| ) war nochmal eine andere Transportsicherung notwendig: Drei Balken übereinander brachten es auf die passende Höhe, so dass die kurzen Achsstummel oben in eingefeilte Mulden gelegt werden konnten. Dazu kamen wieder die halbierten Streichhölzer als Querbretter zum Einsatz.

Die "Nägel" sind Punkte, die ich mit einem sehr spitzen harten Bleistift gemacht habe. Durch das Graphit sehen die "metallisch" aus. ^^

Probehalber habe ich dann erst mal alles zusammengestellt und verladen.
Da es aber noch nicht endgültig feststeht, ob diese Ladung in dem abgebildeten Wagen bleibt, habe ich auch nicht so auf die Lastgrenzen des Wagen geachtet :whistling: -- obwohl, es sollte knapp reichen :P

Und jetzt viel Spaß beim Nachbau! :)

Viele Grüße
Michael
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Dienstag, 21. Juli 2015, 13:02

Hallo Mitbastler (hoffe ich doch sehr ?( )!

Es geht mit den Feuerzeugteilen weiter: Heute sind die kleinen grau-silbernen Metallröhrchen dran, in denen der weisse "Docht" steckt, der in das Flüssiggas reicht.
Diese an einem Ende etwas dickeren Röhrchen sehen aus wie -- Graugussrohre :whistling: . Solche waren eine Zeit lang mal als Wasserleitungen eingesetzt, sind aber mitunter recht empfindlich (Wasserrohrbruch).
Das Rohmaterial ist von der Farbe her schon so, dass man da nichts mehr machen braucht, man muss nur aufpassen, dass man gleich lange Röhrchen erwischt. Ich habe vier 0,5mm längere in meiner Sammlung gefunden (und aussortiert), selbst wenn das nur so wenig ist, das fällt leider auf :(
Trotzdem hatte ich noch 24 Stück zur Verfügung, das reicht für 3 Ladeeinheiten zu je 8 Rohre.

Also ans Werk:
Als Unterlage habe ich wieder ein Rührstäbchen aus dem Schnellrestaurant verwendet, in das ich an einem Ende eine Kerbe gefeilt habe, so dass es aussieht, als ob da zwei Balken herausstehen. Dann klebte ich das erste Röhrchen so auf, dass man das Kerbenende nicht mehr sieht. Die weiteren Röhrchen habe ich jeweils um 180° gedreht verklebt. Dann hatte ich die Idee, dass -- um das empfindliche Material zu schützen -- zwischen den Rohren beim Vorbild Hölzer eingeklemmt sein könnten. Also habe ich von einem beigefarbenem Karton einen hauchdünnen Streifen mit der Schere abgeschnitten (den Streifen sieht man auf dem dritten Bild), in kleine Teilchen von ca 2,5mm Länge zerteilt und diese zwischen die Rohre geklebt (gut, dass der Kleber noch nicht fest war). Auf diese Weise habe ich die restlichen Röhrchen mit jeweils zwei "Kartonbrettern" aufgeklebt. Etwa 5mm weiter habe ich dann das Rührstäbchen abgeschnitten und die vorläufige Ladeeinheit zum Trocknen beiseite gelegt. Anschließend kam wieder das Feilen der Kerbe, Aufkleben der Röhrchen etc. bei der nächsten Ladeeinheit.
Später, der Kleber hatte die Röhrchen ganz gut fixiert, habe ich mit einer Diamantscheibe die fehlenden Kerben bei den Ladeeinheiten "eingefeilt" -- das geht schonender als mit einer Feile ewig "rumzukratzen". Man muss nur aufpassen, dass man die Röhrchen nicht "anschleift". 8)
Dann kam das "Käseschachtel-Holz" :rolleyes: zum Einsatz: Auf dem zweiten Bild sieht man schon, dass ich feine Streifen in das weiche Holz einer Käseverpackung geschnitten habe, diese habe ich nun komplett abgeschnitten. Je einer dieser "Latten" reichte für zwei der Sicherungsdreiecke -- eine "Fieselarbeit" ;( , die sich aber rentiert. :P
Zum Schluss habe ich mit schwarzem Zwirn zwei Niederbindungen gemacht, damit die Rohre nicht während der Fahrt "herumhüpfen" können. Zuerst habe ich einmal mit zwei einzelnen Fäden hantiert (mühsam), einfacher war es mit einem langen Faden, den ich durch einen Klebertropfen gezogen und gleich danach "herumgewickelt" habe. :D

Natürlich habe ich auch wieder provisorisch verladen; so ein Rohr dürfte um die 400kg wiegen, eine Ladeeinheit bleibt unter 3,5 Tonnen (mit "Verpackung"). Damit sollten die verwendeten Wagen wohl zurecht kommen. :)

Viel Spaß beim Nachbauen und viele Grüße
Michael
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Montag, 3. August 2015, 14:53

Walzenhüllen

Hallo Leute,

nachdem sonst ja niemand seine Ladegüter mehr vorstellen will, schreibe ich halt mal wieder was :S

Ein weiteres Ladegut aus dem Feuerzeug: Walzenhüllen aus Messing für den Lebensmittelbereich.
In jedem Einmalfeuerzeug findet sich ein rundes Metallteil, das eine Nut für einen Gummiring hat und oben ein kleines Loch. Innen befindet sich eine kleine Feder. Mit diesem Teil wird wohl die Durchflußmenge des Gases zum "Brenner" reguliert. In den meisten Fällen ist das Teil aus Messing, es gibt aber auch Stahlvarianten (im ersten Bild in der eckigen Markierung).
Durch das Gas und die Hitze sehen die Teile etwas trüb aus (die zwei im Kreis), also habe ich da erst mal kräftig poliert. Beim Überlegen, als was man die wie transportieren könnte, bin ich auf die Idee gekommen, die Teile als Aufsteck-Walzenhüllen für die Lebensmittelindustrie zu betrachten, und weil das ein Verschleißteil ist und alle 10 Tage gewechselt werden muss, gibt's als Lieferung gleich das Drei-Monats-Pack. Das rechtfertigt dann aber auch ein mehrfach verwendbares Ladegestell.
In ein Rührstäbchen habe ich in gleichmäßigem Abstand 9 Kerben gefeilt als Aufnahmen für die Walzenhüllen. Für die höhere Gegenseite wurde das Rührstäbchen soweit dünner geschliffen, dass es in die Nut paßt. Beide Hälften habe ich darauf mit Querhölzern verbunden. Über die Querhölzer kam dann noch ein Drahtbügel, quasi als Trenner für jedes Monatspack (und weil es gut aussah :whistling: ).
Dann habe ich die erste "Füllprobe" gemacht und festgestellt, dass zwischen den Walzenhüllen noch "was fehlt". Also habe ich weitere Querdrähte gebogen und aufgeklebt.
Und weil die Ladeeinheit ja mehrfach verwendbar sein soll, bekam sie auch eine Lackierung (mit der ich aber noch nicht zufrieden war, hatte nur nichts anderes da :rolleyes: ).
Auf dem letzten Bild sind übrigens gleich noch die Führungshölzer zu sehen, denn die Ladeeinheit soll mit "gleitender Verladung" dargestellt werden: also rechts und links werden Balken aufgenagelt, so dass innerhalb derer Längsverschiebungen möglich sind (damit werden harte Rangierstöße etwas abgefangen).

(Fortsetzung folgt :P )

Viele Grüße
Michael
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Dienstag, 4. August 2015, 13:12

Hallo Leute,

die Fortsetzung von gestern! :D

Nach der (nicht ganz geglückten ;( ) Lackierung machte ich wieder die "befüllten" Bilder, auch verladen auf einem Wagen. Diesmal wird ja die gleitende Verladung dargestellt, dabei darf der Schlitten sich (in Grenzen) in der Wagenlänge zwischen den beiden festgenagelten Hölzern hin- und her bewegen, damit Rangierstöße ausgeglichen werden können.
Später habe ich dann festgestellt, dass das Transportgestell auch ohne Ladung recht nett auf dem Wagen aussieht :P Dann könnte ich die Messingteile ja noch anderweitig verwenden (obwohl, ich habe genug) :rolleyes:
Die neue Lackierung kommt auf dem Bild nicht besonders gut raus :S , sieht in echt wesentlich besser aus. Da muss ich mit Bildern nochmal nacharbeiten. :|
Ach ja, bei angenommenen 500kg je Walzenhülle bleibt die ganze Ladeeinheit unter 6 Tonnen. 8)

Viele Grüße
Michael
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