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1

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:23

Zäpfles mobile Werkstatt

Hi,
das beschäftigt mich derzeit und wird hoffentlich bald realisiert ...

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tannenzäpfle« (2. Januar 2011, 11:04)


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Sonntag, 2. Januar 2011, 10:25

Realisierungsschritt 1

So, die Arbeitsfläche, die Rückwand und die beiden Seitenwände sind vorbereitet. Alles aus einfacher Multiplexplatte 9mm. Die Grifflöcher sind freihand gefräst (seit über 10 Jahren mal wieder meine Metabo-Oberfräse im Einsatz gehabt - goil) und sollen keinen Schönheitsswettbewerb gewinnen ...

Übrigens - in Abweichung zur Skizze ist das Ganze jetzt 5 cm niedriger geworden - also Arbeitsfläche zukünftig 20 cm über Unterlage (Tisch o.ä.)

Fortsetzung folgt
Tannenzäpfle
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3

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:26

Realisierungsschritt 2

so - weitere Einkäufe sind gemacht:
- 2 poliger Umschalter für Fahrtrichtungswechsel am Gleis
- viele Einbaubuchsen für Stromeinspeisung. Anschluss Prüfkabel und Ausgang für Motortester
- Einbaustecker, der unter das Gleisbrett kommt, damit dieses sowohl hinten auf der Arbeitsplatte als auch ganz vorne an der Arbeitsplatte angeschlossen werden kann.

Fortsetzung folgt

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle
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4

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:27

Realisierungsschritt 3

die Holzteile sind weiter bearbeitet. Leisten 1,4 qcm (zur stabilen Verbindung der Platten ) sind angeleimt und teilweise noch mit 4mm-Rundholzstiften verdübelt (offen - nicht verdeckt, bin ja kein Perfektionist - grins). Bohrungen für die Buchsen sind auch gemacht, und zwar so, dass sie bündig mit der Oberfläche, also versenkt, eingebaut werden. Warum der Luxus? Weil oben auf der Arbeitsfläche keine Buchsen überstehen sollen, und weil dies auch an der Seite nicht sein soll. Ich möchte das ganze Teil später auch hochkant auf einer Seite abstellen können - da würden überstehende Buchsen nur stören.
Rückseite und Arbeitsplatte sind verleimt und zum Abbinden des Leims eingespannt.

Fortsetzung folgt

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle
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5

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:29

Realisierungsschritt 4

zum Glück hab ich mir vor Jahren mal drei extragroße Schraubzwingen geleistet ...

Heute Nacht wird der Garderobenplatz der Wohnung mal zur Leimtrocknungsstelle umfunktioniert. Dann kann ich morgen vllt. schon weitermachen?

Fortsetzung folgt

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle
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6

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:31

Realisierungsschritt 5

so - alles ist zusammengeleimt. Hier ein paar Bilder:

  1. Gesamtansicht mit Gleisbrett (ohne Schiene) hinten


  2. Technik der Befestigung/Kontaktverbindung des Gleisbretts (ohne Schiene)


  3. Bild mit Gleisbrett vorne (immer noch ohne Schiene - grins)


  4. das Ganze von unten betrachtet, noch ohne Verdrahtung

Fortsetzung folgt
Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

7

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:39

Realisierungsschritt 6

so - die elektrische Verdrahtung steht. Hier die Bilder:
  1. Gesamtansicht mit angeschlossenem Multimeter, gut ablesbar
    (aufgeräumt und absturzsicher - grins) und je eine Mess-Strippe links
    und rechts. Alles so, dass es beim Arbeiten möglichst wenig "im Weg"
    ist. Rechts oben sieht man die Anschlüsse an das externe Labornetzgerät
    (Spiralkabel rot - schwarz).


  2. Dank Lötkolben und Heißklebepistole hält das Zeug (hoffentlich!) -
    Schönheitspreis gibt es keinen. Man sieht gut die Zuleitung zum
    Messgerät.


  3. Umschaltbox - das rechte Buchsenpaar (2,6mm) hängt vor dem Umschalter
    - hat also "Dauerstrom" - das linke Paar hängt hinter dem Umschalter -
    weil sowohl das eine, als auch das andere gebraucht wird. Ich denke da
    an die noch zu erstellende "Klammer" für Motoren, die getestet werden,
    oder für Loks, die auf dem Rücken in der Lokliege sind...


    Die Umschaltbox kann selbstverständlich zu Servicezwecken geöffnet
    werden. Dazu muss nur von der Rückseite her eine M3-Schraube
    herausgedreht werden. Sie greift in einem kleinen Brettchen, das winklig
    an die Deckplatte mit dem Umschalter und den Buchsen geleimt ist, in
    eine Einschlagmutter und hält das Ganze.
Fortsetzung folgt

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

8

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:41

Realisierungsschritt 7

die "Bestückung" schreitet voran.

  1. Links die Halteplatte für das Messgerät - in der Mitte Ablagefächer für Zangen u.a. (derzeit sind die Abtrennungen noch nicht eingeleimt - muss noch bissi experimentieren) - und rechts ein Block mit dem nötigsten Werkzeug (Schlitz / Kreuzschlitz / Pinzetten ...).
    Warum ein Holzblock? Damit er jederzeit ausgetauscht werden kann, wenn es andere / neue Anforderungn an Werkzeug gibt. Das geht mit einem einfachen Holzblock am leichtesten. Außerdem steht der Holzblock wegen seines Gewichts auch außerhalb ganz stabil.


  2. Werkzeugblock etwas größer. Die beiden Holzdübel links und rechts sind nötig, um den Block greifen zu können und aus der mobilen Werkstatt wieder entnehmen zu können.


Fortsetzung folgt

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

9

Sonntag, 2. Januar 2011, 10:43

Vorerst letzer Realisierungsschritt

so - jetzt ist mal Schluss mit der Berichterstattung.
  1. Schienenbrett: ein Stück Peco Flexgleis auf Resorb 6mm - je eine
    Schienenseite am Ende mit einem Einbaustift 4mm (wie Bananenstecker)
    verlötet. Der Stift dient sowohl der mechanischen als auch der
    elektrischen Verbindung.

    Falls ihr euch wundert, warum das Ende der Leiste schmäler ist, als die
    Leiste sonst? Weil ich erst nachträglich gemerkt habe, dass die
    Schienenleiste am hinteren Ende sehr eng am Abschlusssbrett anliegt und
    deshalb beim Herausnehmen schlecht zu greifen ist. Also habe ich
    kurzerhand mit der Proxxon-Tischkreissäge das Ende schmäler "gefräst".
    Jetzt lässt sie sich besser greifen.

  2. Produkt im Einsatz mit entsprechendem Zubehör ...


Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

10

Sonntag, 5. Februar 2012, 17:34

Super

Hallo Tannenzäpfle,
ich bin noch nicht so lange hier im Forum und habe Deinen Baubericht hier leider erst jetzt gesehen.
Deine mobile Werkstatt gefällt mir sehr gut. :thumbsup:

Gruß
Willi

11

Sonntag, 5. Februar 2012, 21:13

Hi Willi,

danke für deine Rückmeldung.

Ich hab das Teil seither in Betrieb mit folgender Ergänzung:

- mobiler Einsatz: nee - das ding steht ständig an derselben Stelle auf dem Arbeitstisch.
- Höhe? ich hab die Seiten- und das Rückenteil um ca. 10 cm gekürzt, seit ich eine Bastelbrille habe. Das Ganze war doch etwas zu hoch bzw. zu nahe an der Nase.

Aber sonst hat es sich bewährt.

Beste MobaGrüße
Tannenzäpfle

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