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Sonntag, 31. Juli 2011, 17:58

Digitalisierung GFN BR 050 Kab (DB)

Hallo zusammen,

was macht man wenn es trotz sturmfreier Bude "junge Hunde" regnet?

Ich habe mich entschlossen, die Zeit zu nutzen und mich meiner BR50 mit Kabinentender anzunehmen und ihr einen Kühn N025 zu verpassen:

(das Bild zeigt die Lok nach dem Umbau, Kabel noch nicht geschwärzt...)

Da mich so richtig kein anderer Einbauplatz überzeugte, habe ich mich entschlossen, den Decoder stehend im Führerhaus einzubauen - durch den hoch abschließenden Tender ist der Decoder dann eigentlich nicht zu sehen. Also wurde erst einmal ein kleines Loch in den Boden des Führerstands geschnitten:


Der Decoder passt dann wirklich gut hinein:


Nun zu einem kleinen Problem: der Motor hat einen Masseschluß, das Tendergehäuse nimmt mit der linken Seite Fahrstrom auf!
Also mußte der Steg weg und das Loch vergrößert werden um genau diese Verbindung unterbrechen zu können:


Nach den kleinen - freihändigen - Fräsarbeiten sah es dann so aus:


Nach dem Säubern mit einem Pinsel und weiterem Ausblasen mit einem Föhn waren auch die letzten Späne entfernt.
Damit waren die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen.

Fortsetzung folgt...
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt (Joachim Ringelnatz)
Neue Anlage - Bahnhof Wildbad - Modellbahnsteuerung - EMD MRS 1

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Sonntag, 31. Juli 2011, 18:17

Der Motor wurde wieder eingebaut und überprüft, ob er wirklich potentialfrei ist!
In der Lok wurde die Drossel entfernt und das weiße Lichtkabel direkt an der Birne angeschlossen.

Da ich nicht auf die Stromabnahme des Tenders verzichten wollte, habe ich eine weitere Verbindung vom Tender zur Lok geschaffen:
Ein Stück Litze wurde von unten in das Loch, das die Schraube für Deichsel aufnimmt, geführt und mit dem entsprechenden Kabel des Decoders gemeinsam angelötet.


Anschließend habe ich die Lok schon einmal zusammengebaut und die Kabel für den Motor und das Rücklicht zum Test auf dem Programmiergleis angeschlossen


Nach den erfolgreichen Tests wurde den die Motorlitzen und das Lichtkabel entsprechend gekürzt


Die noch etwas ruppige Testfahrt kann man hier sehen:


Nun geht's es noch an die Feineinstellungen des Decoders und das schwärzen der sichtbaren Kabel ;)


Viele Grüße
Frank
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt (Joachim Ringelnatz)
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3

Freitag, 25. Oktober 2013, 17:14

Hallo Frank!

Ich sehe, dass Du hier die ganz alte Version umgebaut hast, mit dem Antriebsritzel vom Motor auf ein anderes Ritzel. Die neueren haben da ja eine Schnecke auf der Motorwelle. Diese alten Loks sind bekannt dafür, dass sie einen Heidenlärm machen, während die neueren (die haben auch nur noch Haftis auf zwei Achsen, die alten hatten alle vier welche) kaum zu hören sind.
Darum blieb meine alte BR50 mehr oder weniger immer in der Vitrine stehen und bekam auch keinen Decoder, umgerüstet und gefahren wurden bis vorgestern nur die neueren leisen 50er.
Das änderte sich, als ich bei Herrn Glasmachers las, dass er einen Umbausatz für die ollen Krachmacher hat, der sie leiser macht. Statt der beiden Zahnräder kommen da klitzekleine Riemenscheiben drauf, mit einem Gummiring verbunden.
Nachdem ich mir die wirklich ausführliche und leicht verständliche Einbauanleitung angefordert hatte, wurde der Umbausatz bestellt. Für insgesamt 19€ wirklich eine lohnende Sach kann, ich nur sagen!
Der Umau ging ratzfatz, es musste nichts geändert oder gefräst werden, alles passte auf Anhieb 1A.
Nun, was soll ich sagen, die Lok läuft danacht unhörbar, leiser als die neueren und auch sanfter!
Nun hat sie gestern nen Decoder bekommen und ich bin sehr froh über diese Möglichkeit des Umbaus.
Das kannst Du jederzeit noch nachholen, denn der Decodereinbau wird davon überhaupt nicht tangiert.

Viele Grüsse
Mathi

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Samstag, 2. November 2013, 03:57

Danke Frank fuer den Einbautip :thumbup:

Mathi
auch ein guter Tip fuer alte Loks 8o

LG
Marcus

5

Samstag, 2. November 2013, 11:36

Hi,

hier noch ein Link zu einem Einbau-Thread in die Schwester-Lok ÖBB
[N] Digitalisierung GFN BR 50 ÖBB
Vllt. hilft der eine oder andere Tipp

Bester MobaGruß
Tannenzäpfle

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Samstag, 2. November 2013, 16:29

Hi!

Umzubauen sind beide Varianten recht einfach. Bei meinem Tip mit dem Riemenantrieb geht es aber nur und ausschliesslich um die obere, alte Lok. Man kann das auf den Bildern ganz gut erkennen, das der Tenderantrieb mit einem Zahnrad auf der Motorwelle erfolgt (ich glaube, diese ganz alten hatten auch alle vier Tenderachsen mit Haftis, die späteren nur noch auf den zwei äusseren Achsen).
Auf dem ÖBB-Umbau sieht man den neueren Antrieb, wo auf der Motorwelle eine Schneckke sitzt, der ist nicht gemeint!

Viele Grüsse
Mathi